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07/09/2015 08:49 CEST | Aktualisiert 07/09/2016 07:12 CEST

Parralox - Aeronaut CD Kritik

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Mit „Aeronaut" erscheint das sechste Album der Melbourner Electropop-Band Parralox. Im Jahre 2013 stieg die langjährige Parralox-Sängerin Amii aus und macht Platz für John von Ahlen, der nun auch diesen Teil der Band dominiert.

In den letzten Monaten erschienen immer mal wieder Veröffentlichungen von Parralox mit zahlreichen Remixen. Auf dem Longplayer „Aeronaut" bleibt das dem Hörer erspart. Das besonders für diejenigen von Vorteil, die Remixe auf Alben als überflüssig ansehen. Obwohl, es gibt hier Extended Versions zu „Mystery", „Together" und „Companion" - da weiß ich auch nicht, was ich davon halten sollte. Für mich sind das Stücke, um die Platte („unnütz") in die Länge zu ziehen.

Tatsächlich ist „Aernoaut" von Parralox in den ersten Hördurchgängen ziemlich eintönig und man muss schon auf „Somebody II" warten, um wirklich einen Unterschied zu erkennen. Ja, das ist drastisch ausgedrückt, kam mir aber bei den ersten Durchgängen so vor. Es macht einen großen Unterschied 15 Stücke zu haben, die nur stampfende Beats haben oder ob sich ein Track mit Akustik-Gitarre in der Mitte der Platte einschleicht und den Eindruck erweckt nicht hierhin zu gehören. Das ist durchaus positiv gemeint, den solche Stücke fehlen dem Album. Balladesk, melodisch und eine gute Stimme. Gut, Melodien und Stimmen sind auch in anderen Stücken vorhanden. Doch bei keinem anderen kommt das so stark zur Geltung wie bei „Somebody II".

Andere Stücke, die sich lohnen sind „Atmosphere" und „Mystery". „Solid State" macht wegen der anderen Klänge im elektronischen Bereich auf sich aufmerksam. Insgesamt ein Album, was ganz in Ordnung ist, mich aber nicht zu packen weiß und nicht mitreißen kann. Bis auf die genannten Ausnahmen.

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