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11/12/2015 08:02 CET | Aktualisiert 11/12/2016 06:12 CET

Null von Adam Fawer Buchkritik

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Der französische Mathematiker und Astronom Pierre-Simon Laplace beschäftigte sich unter anderem mit Themen wie der Wahrscheinlichkeitstheorie, Differentialgleichung und ähnlichem. Dieses Buch beinhaltet als Protagonisten den sogenannten Laplacen Dämon, welcher hier in Gestalt von David Caine auftaucht.

Dieser ist Statistiker. Die Grundlage des Laplacen Dämon ist die, das es gemäß der Kenntnis von jedem Naturgesetz und aller Initialbedingungen, möglich ist vergangenes als auch zukünftiges zu berechnen. Oder anders gesagt, zumindest die Wahrscheinlichkeit das dieser Zustand dann auch eintreten wird.

David Caine hat, wie schon angedeutet, die Fähigkeiten des Laplacen Dämons und befasst sich dementsprechend mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Tagsüber in der Universität vor Studenten, des Nachts in den verrauchten Clubs in Manhattan. Natürlich unterläuft ihm irgendwann ein Fehler. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Dieses Buch ist gut geschrieben und bereitet nur selten Kopfzerbrechen, wenn überhaupt. Allerdings hat die Medaille auch eine zweite Seite, denn Adam Fawer nimmt Teile der zukünftigen Ereignisse hier und da vorweg und raubt für den Moment die Spannung an diesem Buch. Aber ich persönlich denke, dass der Leser darüber auch hinwegsehen kann.

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