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25/12/2015 05:44 CET | Aktualisiert 25/12/2016 06:12 CET

Mordspuren von Mark Benecke Buchkritik

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Seine Assistenten sind Maden, Larven und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit.

In seinem neuen Buch erzählt der bekannteste Kriminalbiologe der Welt von atemberaubenden Mordfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten - so anhand von exclusiv neuem Material zum Fall Jürgen Bartsch und zu den Taten des kolumbianischen Serienmörders Luis Alfredo Garavito. Aber auch zu einer Vampir-Enterdigung, zum abenteuerlichen Fall der "Lady in the lake" und zum japanischen Kannibalen Issei Sagawa weiß Benecke unglaublich spannendes Material auszubreiten.

Die gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und Grusel wird alle Leser von Mordspuren begeistern. Eben wieder ein echter Benecke!

Der Beschreibung kann ich nur wenig hinzufügen. Das Buch beinhaltet wie schon erwähnt viel Information und einen gewissen Gruseleffekt, vor allem wenn die nötige Sachlichkeit fehlt und man paranoid nach links und rechts sieht ob nicht gerade JETZT und HIER jemand dir zu nahe steht.

Ein toller Schreibstil, der nur in den seltensten Fällen - gegen Ende fiel mir das auf - etwas zu trocken rüberkommen mag, aber welches Buch, dass wissenschaftliche Thematik beinhaltet ist nicht irgendwann trocken? Dieses jedenfalls ist eines der besten die ich gelesen habe. Unterhaltsam und spannend.

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