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25/12/2015 06:19 CET | Aktualisiert 25/12/2016 06:12 CET

Mörderische Tage von Andreas Franz Buchkritik

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Innerhalb kurzer Zeit verschwinden zahlreiche Frauen spurlos. Es gibt keine Leichen und die Polizei tappt im Dunkeln. Trotz des Falls beschließt Julia Durant ihren Urlaub in Südfrankreich anzunehmen - nicht ohne mehr oder weniger penetrantes Drängen der Kollegen.

Doch es kommt alles anders als geplant. Julia Durant wird von einem Unbekannten kurz vorher entführt. Ab diesen Zeitpunkt wird ihr Leben um einige Erfahrungen reicher werden auf die sie liebend gerne verzichtet hätte.

Gefangen im dunklen und feuchten Kellergewölbe hält der Entführer sie fest. Hinzu kommt noch, dass weitere Frauen dort unten sind. Julia Durant versucht herauszufinden was der Entführer will. Währenddessen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Ein weiteres Buch von dem leider im März 2011 verstorbenen Autor Andreas Franz aus der Reihe um Julia Durant. Ein Buch was mich zum ersten Mal mit dem Begriff „weiße Folter" in Verbindung brachte und was mir Gänsehaut verursacht hat.

Ich persönlich möchte niemals in einer derartigen Situation gelangen wo eine solche Foltermethode - oder irgendeine andere - benutzt wird, geschweige denn, dass ich entführt und gefangen gehalten werden möchte. Opfer eines Verbrechens zu werden möchte ich also gänzlich vermeiden. Wer nicht?

Umso erschreckender ist es, dass die Bücher von Andreas Franz auf einen mehr oder weniger gleichgroßen Anteil Realität und Fiktion basieren.

„Mörderische Tage" bereitete mir von Beginn an eine Menge an spannender Lesezeit die ich sonst nur von Autoren außerhalb Deutschlands gewöhnt bin. Aber, wie so oft, wurde ich beim Lesen eines besseren belehrt und gelehrt, das man nicht immer nach Autoren außerhalb Deutschlands oder gar Europas suchen muss um gute Unterhaltung zu finden.

Andreas Franz wird mir und sicherlich Tausenden anderen Lesern sehr fehlen, denn die Bücher konnten mich immer begeistern. Eine tolle Leistung, ein tolles Werk, welches nun leider nicht mehr fortgeführt wird. Nichtsdestotrotz eine Kaufempfehlung!

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