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11/11/2015 03:48 CET | Aktualisiert 11/11/2016 06:12 CET

Metanoia von IAMX CD Kritik

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Zwei Jahre nach „The Unified Field" erscheint von IAMX das sechste Studioalbum mit dem Titel „Metanoia". Im religiösen Sinn wird dieses Wort für innere Umkehr und Buße genutzt. Im philosophischen Kontext ist es die Änderung der eigenen Lebensauffassung, die Gewinnung einer neuen Weltsicht. Außerdem ist es in der orthodoxen Kirche die Kniebeugung mit Verneigung bis zur Erde.

Die Alben „Kingdom of Welcome Addiction", „Volatile Times" und „The Unified Field" konnten mich nie wieder so sehr begeistern wie „Kiss + Swallow" und „The Alternative". Auch wenn es gute Alben waren und sind, konnten sie mich nicht so stark mitziehen. Das sollte sich mit „Metanoia" schlagartig und nach drei derartigen Alben auch unerwartet ändern.

Chris Corner hat schon immer sehr persönliche Musik, speziell Texte, kreiert und so ist es kein Wunder, dass das Ganze auf „Metanoia" fortgeführt wird. Es ist allerdings auch kein neues dafür aber anscheinend ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches Konzept. Künstler schreiben seit jeher über ihre Probleme. Sei es nun wie in Chris Corners Fall über psychische Problematiken oder was anderes. Das hat einigen positiven Effekt auf den Künstler, Stichwort: Verarbeitung, aber auch für die Hörer, die sich mit dem identifizieren können. Sei es, weil sie den Text so verstehen, wie er gemeint ist oder ihre eigene Interpretation einfügen können.

IAMX ist mit „Metanoia" jedenfalls wieder ein absolut geniales Album gelungen. Was an dem bekannten Sound anknüpft und wieder haufenweise tolle Melodien mit tanzbaren Rhythmen verbindet. Und zwar in einem Ausmaß, was ich bei IAMX lange Zeit nicht mehr so gehört habe. Ein rundum gelungenes Album. Und ja, ich könnte meine Lieblingslieder posten. Eigentlich wäre es nur ein einziger Punkt: das Album. Kaufpflicht.

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