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08/04/2016 14:18 CEST | Aktualisiert 09/04/2017 07:12 CEST

Mariner von Cult of Luna & Julie Christmas CD Kritik

Luna & Julie Christmas

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Cult of Luna konnte mich mit ihrer Musik schon immer mitreißen in ihren ganz eigenen Kosmos. Diese Kombination aus Atmosphäre und brachialer Musik und entsprechenden Gesang ist etwas ganz eigenes. Etwas, was ich so nur selten finde.

Mit „Mariner" kommt drei Jahre nach dem Album „Vertikal" ein neues Album. Man könnte höhnen, weil ja nur fünf Songs enthalten sind, wäre es maximal eine EP. Trotzdem hat dieses Album eine Spielzeit von fast einer Stunde. Eine Zeit, die sich die Band dieses Mal mit Julie Christmas (bekannt von Made Out Of Babies und Battle Of Mice) teilen wird.

Neben den bekannten Sound des Sextetts fügt die aus New York stammende Sängerin Julie Christmas sich wunderbare in das Gebilde ein. Und wie! Ebenso imposanter wie emotionaler Gesang kommt von der Sängerin, die sich dem Sound anpasst und Akzente setzt.

„A Greater Call" ist der Opener schlechthin und weiß mit all sein Facettenreichtum zu überzeugen. Das Niveau des Songs zieht sich durch das ganze Album und man weiß aufgrund des Wechselbads an Gefühlen gar nicht mehr genau wohin mit einem selbst. Danach folgt „Chevron" und über der Bass-Linie ertönt Christmas' Gesang, seicht und immer intensiver. Melodisch und doch auf seine eigene Art und Weise brachial.

Gleiches gilt für „The Wreck of S.S. Needle", „Approaching Transition" und „Cygnus". Wobei die letzten beiden Stücke dafür verantwortlich sein dürften, was die Länge des Albums betrifft. Immer beides über zehn Minuten lange Tracks.

Die Zusammenarbeit zwischen Cult of Luna und Julie Christmas war scheinbar für alle Beteiligten ein fruchtbares Unterfangen. So wie die Songs auf „Mariner" klingen und wirken ist es ein nahezu perfektes Release. Großartige fünf Tracks, die man auf diesem Werk zu hören bekommt.

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