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28/02/2016 14:43 CET | Aktualisiert 28/02/2017 06:12 CET

Kopf.Stein.Pflaster von Tamas CD Kritik

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Tamas habe ich 2015 zum ersten Mal wahrgenommen als die Ankündigung für die Winter-Tour von Callejon kam, wo Tamas als Support dabei war. Das war allerdings nur theoretisch, denn ein Konzert habe ich nicht wahrgenommen. Nun liegt mir das Album „Kopf.Stein.Pflaster" vor und was mir da ins Ohr drückt ist wohl am ehesten mit Hardcore / Metalcore mit Rap-Gesang zu beschreiben. Früher sagte man da Crossover zu.

Tamas hält die Texte in deutscher Sprache und die sind nicht ohne. Knallhart formuliert und man weiß echt nie, wie man die nehmen soll. Humorvoll, wenn auch teilweise sehr extrem und abseits des üblichen Humorspektrums, ernstnehmend? Am ehesten auf jeden Fall provokativ in jeglicher Hinsicht.

„Fick die Cops" wurde anscheinend schon mal 2007 unter anderem Namen und (ausschließlich?) als Rap-Version veröffentlicht. Danach gab es von ebenjener besungenen Truppe auch Besuch in der eigenen Wohnung. Es gab Klagen, die, die Band für sich entscheiden konnte und somit ist das Stück hier wieder vertreten und darf live gespielt werden. Brachial trifft es sowohl musikalisch als auch textlich.

Letztendlich kann man einen Teil der Texte nur als überspitzt und / oder (derbe) humorvoll bezeichnen. Die künstlerische Freiheit auskostend und austestend. Balance gefunden? Vielleicht. Musikalisch drückt es auf jeden Fall ordentlich aufs Ohr und textlich geht es auch recht derbe zu. Wobei die Melodien durchaus präsenter sein könnten.

Diese kommen mir zu selten an die Oberfläche wie in „Einigkeit und Recht und Krieg" und „Nicht mit uns". Kann man antesten. Bin momentan echt noch unentschlossen und werde dieser Platte maximal bei ½ und ¾ einordnen, ab und an bei letzterem. Speziell bei den genannten Stücken.

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