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09/09/2015 11:42 CEST | Aktualisiert 09/09/2016 07:12 CEST

Kathy Reichs - Totengeld Buchkritik

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(c) Heyne

Es ist nichts Neues, das Kathy Reichs die „Bones"-Reihe schreibt und Tempe Brennan jedes Mal aufs neue in komplexe Fälle schickt. „Totengeld" erschien Mitte Juli im Taschenbuch-Format und das war wiederum Anlass genug das Werk zu lesen.

In „Totengeld" wird eine achtlos in den Straßengraben deponierte junge Frau gefunden, die wiederum bei Dr. Brennan landet. Sie bereitet der Forensikerin schlaflose Nächte. Doch sowohl mit als auch ohne Hilfe findet sie (oder jemand anders) immer neue Hinweise. Mittendrin taucht ihr Ex-Mann auf, bitte um einen Gefallen. Brennan soll in ein Kriegsgebiet fliegen, dafür hat sie die Möglichkeit ihre Tochter wieder zu sehen. Also, persönlich. Denn Brennans Tochter dient.

Das Buch hat über 400 Seiten, jede Seite ist spannend genug, um weiterlesen zu wollen. Irgendwie kommt bei mir immer der Punkt an dem das Aufhören schwerer bis unmöglich wird. So habe ich die letzte Etappe durchgelesen ohne Rücksicht auf Verluste.

Der Bonusteil ist seine Bezeichnung nicht wert: kurze Fakten über die Autorin plus jedes Buch samt der Virals-Reihe mit eigener Kurzvorstellung. Also seitenweise Werbung. Was solls. Das Buch habe ich durch und das ist das einzige, was ich negativ zu bemängeln habe.

Dennoch gingen die 443 Seiten schnell und vor allem spannend rum. Ich wusste stellenweise nicht, wie beziehungsweise wo ich aufhören sollte, denn da wieder dieser klitzekleine Cliffhanger an dem man sich von Kapitel zu Kapitel hangelt.

Dann sagt man sich irgendwann: Gut, höre ich halt mittendrin auf. Und während man also weiterliest, macht die Autorin unterschwellig klar: „Gleich kommt wieder irgendwas. Schlaf ist heute nicht drin, außer du hörst irgendwann auf oder schläfst auf dem Buch ein." Ergibt man sich oder ... ? Schaut rein, es lohnt sich - wieder mal.

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