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21/10/2015 05:09 CEST | Aktualisiert 21/10/2016 07:12 CEST

Ich, der Mörder von Antonio Altarriba, Keko Comic Kritik

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„Ich, der Mörder" von Antonio Altarriba und Keko dreht sich um den Protagonisten Emilio Rodriguez. Beruflich ist er Professor für Kunstgeschichte an der Universität des Baskenlandes und hat mit 53 Jahren schon einiges erreicht.

Mord als Kunst

Neben seinen eigentlichen Job ist er Leiter einer Forschungsgruppe, die sich mit Folter in der westlichen Malerei beschäftigt. Doch all das interessiert ihn nicht so sehr wie seine eigentliche Leidenschaft: Dem Morden als Kunstform.

Das gesamte Comic ist in Schwarz-Weiß gehalten und nur das Rot wird genutzt um Hervorzuheben. Was, das kann sich jeder denken. Und der Band beginnt auch direkt mit einem Schlag in die Magengegend, denn für jedermann ist das nichts. Man sieht einen schnell, akkurat ausgeführten Mord in der Öffentlichkeit.

Fokus und Konkurrenz

Danach dreht sich „Ich, der Mörder" um mehrere Punkte, wobei der Mord als Kunstform weiterhin der Hauptpunkt sein wird. Andere dagegen sind seine Frau / Liebschaften, sein Job und seine Gruppe.

Auch unter den Kollegen gibt es Konkurrenz, hier wird geekelt und hier hier am Faden gezogen. Und ehe man sich versieht, ist man aus verschiedenen Bereich raus oder herabgestuft worden. So geschieht Emilio Rodriguez. Und noch vieles mehr passiert.

Nach dem man den Schlag in die Magengegend verkraftet hat, geht es eigentlich mit dieser Geschichte gut voran. Sie entwickelt sich und man kann förmlich spüren, wie die Charaktere agieren könnten. Man muss sich wohl überraschen lassen. Insgesamt ein sehr guter, atmosphärischer Band.

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