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02/06/2015 14:49 CEST | Aktualisiert 02/06/2016 07:12 CEST

Glück ohne Scherben von Ferris MC CD Kritik

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Ferris MC war/ist mir als Solo-Künstler geläufig. War die falsche Zeit für mich. Da war ich in meinem kleinen Punkrock-Universum eingeschlossen und wollte partout nichts anderes hören. Naja, gut, ich habe es dennoch gemacht. Sonst würde ich schließlich "Asimetrie" und Co nicht kennen.

Nach zehn Jahren ist "Glück ohne Scherben" das erste Solo-Album. Zwischendurch gab es in Form von Deichkind aber auch Lebenszeichen mit Ferris MC. Aber natürlich war das was ganz anderes als Solo. Obwohl auf "Glück ohne Scherben" sind durchaus Elemente von den Deichkindern vorhanden und alles in allem weniger bekifft, dafür rockiger, poppiger, ...

Aber immer noch mit derben Lyrics, hier werden Kettensägen zum Kreischen gebracht und der Rote Teppich angezündet sowie A, B und C Promis niedergemacht. Außerdem wird der Kater am nächsten Tag besungen. Kein Moment, den irgendjemand gerne mag.

Auch wenn Ferris MCs derbe, markante Stimme hier durchweg aus den Boxen klingt, ist das Album neben spaßigeren Texten aber auch sehr emotional. "Das Raumschiff" kann ich zwar nachvollziehen, ist aber nicht so umgesetzt, dass meine Ohren das toll finden könnten.

Hervorstechende Stücke sind der Titelsong, "Fensterlose Zeit" und "Meine bessere Hälfte". Alles zündet bei mir nicht so stark und bleibt eher auf Sparflamme als auf Vollgas.


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