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26/12/2015 10:41 CET | Aktualisiert 26/12/2016 06:12 CET

Giftspur von Daniel Holbe Buchkritik

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Der Leiter eines großen Biobetriebes, Ulf Reitmeyer, bricht in Wetterau auf offener Straße zusammen. Zu Beginn deutet alles auf einen Herzstillstand hin, doch dann folgt eine zweite Leiche. Ausgerechnet ein Mitarbeiter Reitmeyers.

Höchste Zeit also, dass die Rechtsmedizin und Kripo eingeschaltet wird. Die Kommissarin Sabine Kaufmann, die sich erst vor kurzem vom Frankfurter K11 in die hessische Provinz versetzen ließ, übernimmt diesen merkwürdig anmutenden Fall.

Im ersten Band gehört auch eine weitere Konfrontation dazu. Denn ihr feindseliger Kollege Angersbach macht die Zusammenarbeit mit ihm nicht unbedingt leicht.

Wer die Andreas Franz / Daniel Holbe - Bände aus der Krimi-Reihe um Ermittlerin Julia Durant kennt, wird sich wahrscheinlich wundern. Sabine Kaufmann? Ja, klar, die kenne ich doch! Richtig, genau die Ermittlerin ist es, die in "Giftspur" von Daniel Holbe ihre eigene Reihe erhält und hier ihr Solo-Debüt gibt.

Die schwierige Situation zwischen Angersbach und Kaufmann, lädt zur Spekulation ein. Ebenso auch die Zweifel an ihrer eigenen Beziehung. Und die Kombination aus den beiden Situationen schürt das Ganze noch. Man sagt ja: "Was sich liebt, das neckt sich." Aber Spekulationen hin oder her. Das bringt niemanden weiter, oder?

Dieses ewige hin und her zwischen: "Wir haben den Täter!" und "Oh, ne, doch nicht." macht einen schon ein klein wenig wahnsinnig. Im positiven Sinne natürlich.

Nach dem Lesen des Romans "Giftspur" von Daniel Holbe kann ich nur feststellen, dass es sich um einen gelungenen Auftakt einer neuen Reihe handelt, die hoffentlich viele Bände beinhalten wird und Anklang findet.