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12/12/2015 10:47 CET | Aktualisiert 12/12/2016 06:12 CET

Fatimas Tränen von Alexander Wichert Buchkritik

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Jari, ein Schieber in London nimmt von einem sehr undurchsichtigen Auftraggeber einen hochprofitablen Job an: die Tränen Fatimas zu bergen und an einen sicheren Ort zu bringen.

Nur handelt es sich dabei um heilige Artefakte einer muslimischen Sekte, die Tränen gelten als magisch, und der „sichere Ort" befindet sich im Norden Afghanistans.

Die Shadowrunner, die den Auftrag erfüllen sollen, sind rasch gefunden: Flechette, die italienisch-deutsche Runnerin, nimmt ihn an, um ihrerseits einen Gefallen einzufordern, Reynard, ein sehr junger Runner aus gutem Haus, will Abenteuer erleben, und der Adlerschamane Voiata hat keine andere Wahl.

Aber er hat andere Pläne - und eigene Rechnungen zu begleichen.

Abseits von den üblichen Großstädten, in denen Shadowrun-Romane meistens spielen, beweist Alex Wichert mit „Fatimas Tränen" eindrucksvoll, dass dies nicht immer so sein muss und sich auch außerhalb etwaiger Mega-Städte Actionreiches zutragen kann - so wie in diesem Roman.

Der Autor bringt die Hauptcharaktere dem Leser unglaublich nahe und beweist hiermit nicht nur ein Gespür für Umschreibungen der Personen sondern das es auch möglich ist eher „unwichtige" Personen dem Leser nahe zu bringen. Diese spielen meist eine Nebenrolle in dem Roman, ohne die der Roman aber nicht funktionieren würde, und dennoch bekommt der Leser einen schönen Eindruck der jeweiligen Person.

Unglaublich intensives Leseereignis bekam ich durch diesen Roman, er macht Spaß und fesselt einem zu den unmöglichsten Zeiten. Vielen Dank dafür.

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