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16/03/2016 05:34 CET | Aktualisiert 17/03/2017 06:12 CET

Fallen und Fliegen von Luxuslärm CD Kritik

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Die Band Luxuslärm kommt quasi aus einem Ort "umme Ecke". Sprich, es ist nicht allzu weit von meinem Wohnort weg. Kürzlich erschien das mittlerweile fünfte Album namens "Fallen und Fliegen".

Es ist von Beginn an auffällig, dass es sich eher um ein Pop-Album handelt das mit ein wenig Rock garniert wurde. Im Gegensatz zum vorherigen Album "Alles was du willst", das wieder ein ausgewachsenes Rockalbum war.

Bei "Bis es wehtut" gibt es sogar ein Duett mit Max Mutzke. Eine angenehme Überraschung. In mindestens zweifachem Sinne, denn nicht nur das Duett ist gut, der Song hat spätestens im Refrain eine Ohrwurmgarantie.

"Nichts zu verlieren" (ich persönlich denke, man hat immer was zu verlieren, folglich lohnt es sich auch immer zu kämpfen, im Zweifelsfall "nur" um das Leben) und "Himmel aus Gold" thematisieren Stärke und Zusammenhalt. "Nur ein Herzschlag" hingegen ist ein Hinweis, dass wir ein Like oder Retweet als viel wichtiger nehmen, eine höhere Priorität geben, als dem Herzschlag der nur eine Handbreit von uns entfernt ist.

Man merkt bei "Fallen und Fliegen", den Pop-Charakter vieler Songs, sie sind vielleicht ein wenig softer geworden, haben den Rock-Touch aber nicht gänzlich aus den Augen verloren und aus den Stücken verbannt.

Genau so haben sie wichtige Themen immer noch im Repertoire, wissen entsprechende Stücke zu kreieren und Texte zu schreiben. Wenn man richtig hinhört, weiß man, dass das alles echt ist. Seit zehn Jahren um genau zu sein. Es darf gerne so oder ähnlich weitergehen. Gutes und interessantes Album der westfälischen Band Luxuslärm.

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