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26/12/2015 08:43 CET | Aktualisiert 26/12/2016 06:12 CET

Erlösung von Jussi Adler-Olsen Buchkritik

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Eine Flaschenpost wird gefunden. An sich eine tolle Sache - zumindest wenn man nicht gerade Polizist ist und den besagten Gegenstand zur Analyse beziehungsweise Auswertung vorgelegt bekommt. Die Flaschenpost landet auf Umwegen im Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Eine Analyse erfolgt und schon ist die Einheit im Besitz von mehr Arbeit als zuvor.

Carl und sein Assistent Assad führen die Ermittlungen an, die sie in Bereiche führen wird, die ihnen beiden fremd sind. Geographisch wie auch auf die Gesellschaft bezogen. Immer deutlicher werden die Hinweise, dass die Flaschenpost wohl die letzte Nachricht zweier Jungen ist, die in den Neunzigern entführt worden sind.

Nun passiert was immer in solchen Fällen geschieht: Fragen über Fragen.

Jussi Adler Olsen war ein mir bisher unbekannter Autor von Büchern wie „Erbarmen" und „Schändung" nun liegt mir „Erlösung" vor und ich war bei Erhalt sehr gespannt. Nun der Autor hatte über 550 Seiten Zeit und hat diese auch sinnvoll genutzt. Es sind nicht einfach nur Worte auf Papier geworden, es ist ein in sich schlüssiges System mit einer tollen Basis.

Die Charaktere haben witzige, mal oberflächlich, mal eher unterschwellig, Charakterzüge aber auch andere Eigenheiten die ich hier nicht vorweg nehmen möchte. Jussi Adler Olsen hat mit „Erlösung" ein tolles Buch vorgelegt, das mir allerdings auch etwas schwerer im Magen liegt. Typisch bei mir wenn es um Literatur aus dem skandinavischen Raum geht. Ansonsten aber eine tolle und spannende Sache.

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