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26/12/2015 10:38 CET | Aktualisiert 26/12/2016 06:12 CET

Die Hyäne von Andreas Franz, Daniel Holbe Buchkritik

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"Die Hyäne" nennt sich der Serienkiller der in Frankfurt sein Unwesen treibt. Scheinbar steht kein Plan hinter dem Ganzen. Er schickt Eingeweide an die Frankfurter Polizei. Doch wer steckt nur dahinter?

Die Konstellation Mensch und Hyäne ist ein starkes und umfangreiches Thema. So tauchen in verschiedenen Erzählungen immer wieder Mensch-Hyänen-Mischwesen auf (im Arabischen kaftar genannt) und sonst ist von zahlreichen geheimnisvollen Begegnungen zwischen Mensch und Tier die Rede. Vorwiegend, glaube ich, im afrikanischen und asiatischen Raum. Was nahe liegt, denn dort ist ihr Hauptlebensraum.

Tatsächlich passt das geheimnisvolle, das mystische gut zu diesem Buch von Andreas Franz und Daniel Holbe. "Die Hyäne" schreibt eigentlich zwei Geschichten und diese wurden gut miteinander verbunden. Man ist versucht dauernd hin und her zu springen. Wer am Ende angekommen ist, weiß vermutlich, was ich damit meine.

Die Kultkommissarin Julia Durant muss wieder mit ihren Kollegen Helmer und Co einen sehr schwierigen Fall lösen. Dazwischen - das klingt immer so einfach und simpel, wird dem Ganzen aber nicht gerecht - müssen sich Helmer und Durant um ihr Privatleben kümmern. Und wenn ich es recht bedenke, laufen hier weitaus mehr als nur die zwei Geschichten ab.

Helmers und Durants Leben werden nämlich durch verschiedene Vorkommnisse extremst auf den Kopf gestellt und beide müssen aufpassen nicht ebenjenen zu verlieren. Dazu kommt noch, dass der Fall beiden - und auch allen anderen - zu schaffen macht.

Ein Buch, wo man sich wünscht zu wissen was passiert, gleichzeitig sich damit aber auch den Lesegenuss kaputt macht. Zwiespalt. In Ruhe lesen und genießen. Es lohnt sich wieder mal.

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