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01/01/2016 06:15 CET | Aktualisiert 01/01/2017 06:12 CET

Das Ende des Glaubens von Sam Harris Buchkritik

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"Das Ende des Glaubens" von Sam Harris mit dem Untertitel "Religion, Terror und das Licht der Vernunft" argumentiert gegen jede Art von Religion, unterscheidet aber auch zwischen Religion und Spiritualität. Eine eher seltene Herangehensweise, denn üblicherweise wird beides gleichwertig über den Kamm geschert.

Es wird über heiliggesprochene Kriege geschrieben ebenso über betende Politiker, die zu Kreuzzüge aufrufen. Wer hier schon denkt, war da nicht mal was mit Kreuzzügen vor mehreren hundert Jahren? Der liegt nicht daneben. Wir nennen es heutzutage nur anders, um negative Gefühle mit dem Wort Kreuzzug beziehungsweise Kreuzzüge gar nicht erst aufkommen zu lassen

."Das Ende des Glaubens" von Sam Harris enthält über 300 Seiten von einer Argumentationskette, Gedanken des Autoren und seiner Meinung über Religion aber auch mit Bezug zu relativ aktuellen Geschehnissen.

Im Original hat sich das Buch schon über 270 000 mal verkauft - mittlerweile bestimmt weitaus öfter - und ich denke, dass es bei der deutschen Übersetzung von Oliver Fehn nicht anders sein wird.

"Das Ende des Glaubens" von Sam Harris liest sich verdammt gut und überhaupt nicht anstrengend. Klar, ich brauchte den richtigen Moment um darin zu lesen und Lust dazu zu haben. Aber das ist eine persönliche Eigenheit ohne "Schuld" beim Buch, dem Autor oder Übersetzer. Wer sich kritisch mit Religion auseinandersetzt, wird an diesem Werk nicht vorbeikommen.

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