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31/08/2015 07:40 CEST | Aktualisiert 31/08/2016 07:12 CEST

Daniel Holbe - Schwarzer Mann Buchkritik

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(c) Droemer Knaur

Es ist Sommer in der Provinz. Der Arbeitsplatz von Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach ist gefährdet beziehungsweise die Existenz des Kommissariats in Bad Vilbel und es hängt ein Toter am Baum. Dieser Tote gibt immer wieder neue Rätsel auf. Je weiter die Mordermittlungen voranschreiten, desto klarer wird es, dass es sich hier um eine persönliche Sache handelt.

„Schwarzer Mann" von Daniel Holbe ist der zweite Roman um Sabine Kaufmann und der Nachfolger von „Giftspur". Alle Romane sind natürlich eigenständig lesbar, machen es aber in der korrekten Reihenfolge angenehmer, um auch die persönlichen Entwicklungen der Charaktere zueinander mitzubekommen. Das ist immer - für mich - angenehmer zu lesen.

So habe ich jetzt auch natürlich die arbeitstechnische Beziehung zwischen Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach mitbekommen. Was es für mich im zweiten Kaufmann-Roman angenehmer macht.

Doch aus heiterem Himmel sieht sich Angersbach mit Menschen konfrontiert, die er vorher nicht kannte und deren kriminelle Vergangenheit den Ermittler zu überrollen droht. Kaufmann versucht ihren Partner zur Seite zu stehen. Aber ihre persönliche Situation spitzt sich ebenfalls zu.

So fühlte ich mich auch als Leser immer eingeengter, immer wieder wird man auf eine bestimmte Spur gelenkt. Das ist natürlich eine Absicht des Autors und kommt hier gut zur Geltung. Man fühlt sich gepackt und immer wieder ist eine unsichtbare Hand, die den Weg mehr oder weniger offensichtlich korrigiert (also, im Sinne des Mörders oder die Mörder). So macht das Lesen Spaß.

Daniel Holbe bietet hier wieder eine gelungene Unterhaltung in Buchform. Die persönlichen als auch die ermittlungstechnischen Entwicklungen sind gelungen gezeichnet worden. Daher ist auch „Schwarzer Mann" ein gelungenes Werk um Sabine Kaufmann.

Hat großen Spaß gemacht und ich freue mich auf neue Durant- und Kaufmann-Romane. Spannend und für Fans von „Giftspur" sehr zu empfehlen. Hier ist gute Krimi-Literatur.


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