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29/01/2017 07:38 CET | Aktualisiert 29/01/2018 06:12 CET

Crossed 16: Badlands 9 von David Lapham, Francisco Manna Comic Kritik

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„Crossed 16: Badlands 9" von Autor David Lapham und Zeichner Francisco Manna liegt nun vor mir. Und ich war gespannt, wie es weitergehen würde mit dem harten Comic. Obwohl, diese Ausgabe geht eigentlich noch. Hier ist es irgendwie zurückhaltend und auch selten nötig. Zum einen gibt es wenige Gefirmte, zum anderen ist die Story eine neue und Gewaltorgien ziehen sich nicht über 5 Seiten. Das kann ab und zu ganz nett sein, doch Crossed hat hier - scheinbar - intuitiv die Bremse rechtzeitig gezogen.

Die Geschichte dreht sich dieses Mal um Gavin Lands Tochter, die an Drogen, Pornos und den falschen Typen starb. Gavin befindet sich auf der Suche nach ihren Mördern als der Weltuntergang kommt. Die Schuldigen zu jagen bedarf anscheinend mehr als dieser postapokalyptische Wahnsinn und die barbarischen Gefirmten.

Das Band eignet sich zum ersten Mal auch für Neueinsteiger - ich persönlich bin da noch nie Fan von gewesen, mir fehlt dann immer etwas an Geschichte, selbst wenn es zutrifft und es tatsächlich für Neueinsteiger ist. Aber da bin ich sozusagen die Ausnahme.

Bis auf sehr akzentuierte Gewaltszenen, gibt es hier keine Schlachten über x-Seiten hinweg. Dennoch lohnt sich die Story, der Band „Crossed 16: Badlands 9", mit all seinen positiven und negativen Seiten. Das ist nicht zwingend auf die Qualität der Geschichte bezogen, sondern auf den Inhalt: ein verstorbenes Kind ist nie eine schöne Sache. Doch wie immer gibt es eine gute Qualität beim Text als auch beim Visuellen.

Punkte: 8 von 10