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11/12/2015 08:24 CET | Aktualisiert 11/12/2016 06:12 CET

Crazy Streak von John Gilmore Buchkritik

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John Gilmore hat nun mit „Crazy Streak" sein 2006er Werk veröffentlicht und dieses Buch fand glücklicherweise auch den Weg zu mir.

Meine persönliche Affinität zur englischsprachigen Literatur ist schon ein gutes Stück größer als das zur deutschsprachigen, warum weiß ich wohl selbst nicht genau. Vielleicht ist es einfach das ich auch gerne lerne und das kann ich durch den Konsum von zum Beispiel englischsprachiger Literatur am besten.

John Gilmore dürfte den ein oder anderen schon bekannt sein durch seine Veröffentlichungen wie zum Beispiel „Laid Bare: A memior of wrecked lives and the Hollywood death trip", „Severed: The true story of the black dahlia murder" oder eben auch „Manson: The unholy trial of Charlie and His Family". Beide dürften bei den ein oder anderen ziemlich aufgestoßen sein da eines der Merkmale von John Gilmore die direkte Aussprache ist.

Der Autor sagt klar und deutlich was Sache ist und versteckt seine Worte nicht hinter einer Blümchensprache.

Genauso hat es Jon Gilmore auch in diesem Buch „Crazy Streak" getan. Geradeaus, statt schön umschreiben. Ich mag es einfach, mehr kann ich dazu nicht sagen, oder? Mal im Ernst so etwas muss man gelesen haben, damit man versteht was gemeint ist. „Crazy Streak" ist eine direkte, „brutale", Mixtur aus Sexualität, Entfremdung, Inzest und Gewalt.

Die Geschichte beginnt so wie sie endet. Das Backcover des Buches umschreibt es ziemlich gut mit „Long past the settling of steel and rubber, the bodies and brains of the travelers are beaten and twisted by hate, lust, booze and the sick heat of the Southern California desert wasteland. The story is brutal in its realism.", genau dieser Meinung bin ich auch und um ehrlich zu sein, kann ich mir persönlich keine andere bei einem Buch wie diesen vorstellen.

Dieses Buch ist direkt - „in your face" - und nicht kitschig oder gar ironisch. Realitätsfanatiker werden hier ein gefundenes Fressen haben.

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