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26/12/2016 10:51 CET | Aktualisiert 27/12/2017 06:12 CET

Christian Eisert - Viele Ziegen und kein Peter - Eine Ferienfahrt zu den Schweizern Buchkritik

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Nach seiner Reise in das Land Nordkorea, geht es für Christian Eisert nun in die Schweiz. Man mag es kaum glauben aber dort gibt es auch einige interessante Dinge und nicht nur Schnee, Banken und Schokolade sowie höhere Gehälter. Gesetzeskonform geht es auch vorwärts bei der Einreise in das Land, Rückwärtsfahren ist dort per Gesetz nämlich verboten.

Die Reiseroute sieht aber komisch aus. Okay, sie ergibt das Wort Schweiz. Mir dünkt, dass es aber Probleme mit dem i-Punkt geben könnte. Außer mit einem Flugzeug, Hubschrauber und Gleiter würde mir nichts beziehungsweise nur noch wenig einfallen.

Christian Eisert ist 2016 40 Jahre jung geworden, war acht Jahre als Autor für Harald Schmidt tätig, schreibt außerdem für die Fernsehshows „Alfons und Gäste", „Grünwald Freitagscomedy", „Shopping Queen" und „Löwenzahn". Nach einer anstrengenden Reise nach Nordkorea und immer das paranoide Gefühl beobachtet zu werden - was allerdings nicht unwahrscheinlich war, wie der Autor schilderte.

Wenn man jetzt denkt, dass die Reiseroute ein bisschen komisch anmutet, die Schweiz doch nicht sooo interessant sein kann und eigentlich auch zu viel Schnee dort liegt, hat vermutlich ziemlich gut mein Empfinden getroffen, was ich hatte. Das Buch ist erfrischend witzig, erzählt von Sprengladungen in Tunneln, die von Deutschland in die Schweiz (sowie vice versa) führen, von Bunkern, die so zahlreich vorhanden sind, das mehr Leute Platz finden als die Schweiz Einwohner hat sowie von einer geheimen schweizer Armee (und damit meine ich nicht die päpstliche Garde). Das und noch vieles mehr erfährt man auf über 300 Seiten. Man schmunzelt, man ist sogar ein wenig gespannt und man möchte weiterlesen.

Punkte: 9 von 10