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31/12/2016 10:58 CET | Aktualisiert 01/01/2018 06:12 CET

China verbannt Elfenbein bis Ende 2017

Zum Jahresende gibt es doch noch eine gute Nachricht. Das Land China will bis Ende 2017 den Elfenbeinhandel komplett verbieten, meldet die Organisation WWF. Darunter fällt sowohl der nationale Handel als auch dessen Verarbeitung. Der Staatsrat der Volksrepublik gab dies am Freitag in Peking bekannt. Eberhard Brandes,Vorstandes des WWF Deutschland, sagt dazu: „China ist heute der weltweit größte legale Elfenbeinmarkt. Seine Schließung ist eine wichtige Voraussetzung, um das Abschlachten der Elefanten aufzuhalten. Es ist auch ein wichtiges Signal an die weltweit organisierte Wilderei, dass ihr Geschäft keine Zukunft hat."

Grund dafür wird auch eine Aufforderung der Cites-Artenschutzkonferenz sein, dessen Tagung im Oktober in Südafrika stattfand und dort eine Resolution verabschiedete, die alle Länder zu einer Schließung ihrer nationalen Elfenbeinmärkte aufforderte. Neben China haben auch die USA sowie Hongkong ein entsprechendes Verboten eingeleitet. In absehbarer Zeit werden dadurch die drei größten Elfenbeinmärkte weltweit geschlossen. „Wenn die Schließung der Märkte gelingt und erfolgreich kontrolliert wird, könnte dies ein erster Schritt der Beendigung der katastrophalen Wildereikrise in Afrika sein", so Eberhard Brandes vom WWF.