BLOG
25/08/2015 14:45 CEST | Aktualisiert 25/08/2016 07:12 CEST

Burning Bridges von Bon Jovi CD Kritik

2015-08-23-1440373227-6428061-Bon_Jovi_Burning_Bridges_album_cover.jpg

Es ist noch nicht allzu lange her, da verließ Richie Sambora (56, Gitarre) die Band um Bon Jovi prompt während der Tour im Jahre 2013. Das ist nicht schön. Jetzt kommt mit „Burning Bridges" ein als „Fan-Album" tituliertes neues Studioalbum. Erschienen ist es bereits am vergangenen Freitag, den 21. August 2015.

Das die beste Jahre von Bon Jovi schon länger vorbei sind ist längst kein Geheimnis mehr. Und als „Fan-Album" wird dieser neue Longplayer bezeichnet, weil es sich um Stücke aus der 30-jährigen Schaffenszeit handelt, die wieder aufgegriffen worden sind. Das muss grundsätzlich erstmal nichts Schlechtes sein. Doch die Fans wollen etwas „in der Hand haben" wenn die Band bald mal wieder auf Tour gehen möchte. Da kommen so ein paar ältere Stücke schon ganz recht. Bisher ist kein neues „richtiges" Studioalbum in Sicht. Vielleicht hofft man bandintern noch auf Samboras Rückkehr?

Zum Album gibt es weder einen aufgefrischten Waschzettel mit Worten zum Album, stattdessen eine Karriererückblick. Ich warte lieber auf die Biographie, wenn ich derartiges lesen möchte. Der interessante und spektakuläre Teil ist ja hier sowieso nicht zu lesen, denke ich.

Das Album ist also das erste Werk ohne Sambora und ein Vorgeschmack auf das neue Studioalbum, das im Jahre 2016 erscheinen soll. So zumindest der bisherige Plan. Danach soll es auf Welt-Tournee gehen. Doch aktuell gibt es auf „Burning Bridges" unfertige Songs aus den verschiedenen Sessions zu den Vorgängeralben.

An Klassiker wie „Bad Medicine", „Bed of Roses", „Keep the Faith" oder „You Give Love A Bad Name" kommt hier keines der Stücke ran. Mit „A Teardrop to the Sea", „Saturday Night Gave Me Sunday Morning" und dem titelgebenden Stück „Burning Bridges" gibt es einige kleine Highlights.

Das meiste ist mir dann doch zu weich, balladesk, schmalzig und eher nichtssagend. Das geht auf der einen Seite rein und wieder raus ohne irgendwas zu regen. Für derlei sollte man Musik nicht nutzen. Und Bon Jovi können es sicherlich auch besser. Ob es beim richtigen Studioalbum im nächsten Jahr dann klappt wird sich dann zeigen. Bis dahin können sich die Fans mit diesem Werk die Zeit vertreiben.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite