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15/09/2015 04:29 CEST | Aktualisiert 15/09/2016 07:12 CEST

Atreyu - Long Live CD Kritik

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Im Jahre 1998 wurde die Band Atreyu von Sänger Alex Varkatzas, Gitarrist Dan Jacobs und Drummer Brandon Saller unter dem damaligen Namen Retribution in Orange County, Kalifornien, gegründet.

Im gleichen Jahr erschien das erste Demo mit dem Namen Atreyu der auch siebzehn Jahre später noch da ist. Ebenso wie die drei Gründungsmitglieder. Die anderen Mitglieder Gitarrist Travis Miguel und Bassist und Sänger Marc McKnight sind seit 2001 beziehungsweise 2004 dabei. Also auch schon ein Weilchen.

Mit „Congregation of the Damned" erschien 2009 der vorerst letzte Longlayer, der trotz größeren Erfolges eine selbstverschriebene Auszeit nach sich zog.

2013 gab es ein erstes neues Lebenszeichen von der Band, die die Fans aufforderte einen Beitrag bei Facebook zu teilen, wenn sie einen neuen Song hören möchten. 2015 ist es endlich soweit: Das neue Album „Long Live" erscheint am 18. September 2015.

Schon mit dem 2009er-Album „Congregation of the Damned" konnte ich nur wenig anfangen. Diese Veränderungen konnte man schon auf „Lead Sails Paper Anchor" im Jahre 2007 hören. Das letzte gescheite Album ist „A Death-Grip on Yesterday". Der angekündigte Song aus dem Jahre 2013 sollte sogar im Sinne von „The Curse" sein.

Wenn sich der Track auf „Long Love" versteckt hat, dann finde ich ihn nicht. Hier ist eher alles im Sinne von „Lead Sails Paper Anchor" und „Congregation of the Damned". Die Platz 8 und 18 in den US-Charts erreichten. Was, wenn man es der Erfolgssicht schaut, kein schlechter Orientierungspunkt sein mag.

Zur Band bin ich allerdings durch „Ain't Love Grand" und „Lip Gloss and Black" gekommen und konnte später auch „Right Side of the Bed", „The Crimson" und „Bleeding Mascara" von dem Album „The Curse" etwas abgewinnen. Ziemlich viel sogar.

Sogar „A Death-Grip on Yesterday" konnte mit Songs wie „The Theft" noch außerordentlich stark punkten.

Aus dieser Zeit hört man allerdings kaum mehr was. Da kommen Stücke wie „Live to Labor", „I Would Kill Lie Die (For You)" und „A Bitter Broken Memory" mit ihren cleanen Vocals noch em ehesten hin. Musikalisch fehlen mir hier die Stellen, die mich mitziehen.

Das bleibt allein an den seltenen catchy cleanen Vocals hängen. Die wiederum für diese Aufgabe zu selten vorkommen.

Insgesamt ein ganz nettes Album von Atreyu, das zeigt, das sie wollen, sich aber noch orientieren müssten. Noch ist der Sound zur sehr auf den alten Alben basierend und schon deswegen für mich eher uninteressant ist.

Allgemein fehlen mir hier noch ein, zwei Schübe Melodien und mehr von „früher", wenn man groß ankündigt im Sinne von „The Curse" einen neuen Song zu veröffentlichen. Das hat man dann in den letzten zwei Jahren vergessen. Trotzdem ein durchaus netter (Neu)Start von Atreyu.

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