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31/12/2016 15:22 CET | Aktualisiert 01/01/2018 06:12 CET

Alter Bridge - The Last Hero CD Kritik

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Als die Nachricht sich verbreitete, das Alter Bridge ein neues Album veröffentlichen werden, war ich aufgrund der Tatsache, dass ich das Album „Fortress" aus dem Jahre 2013 ziemlich gut fand und das Stück „Calm The Fire" immer noch feiere, wie nichts Gutes. Umso enttäuschter war ich von den vorab veröffentlichten Stücken. Das rockten zwar, konnten mich aber so gar nicht mitreißen. Ich hoffte, dass sich das durch andere Stücke auf dem Album „The Last Hero" wieder gut machen lässt.

Soundtechnisch hat sich nichts geändert auf dem neuen Album, das nun via Napalm Records erschienen ist und genau so wie der Vorgänger abwechslungsreich, nicht sofort zugänglich und für viele Musikgeschmäcker etwas zu bieten hat. Es gab Zeiten, da stellte man einen, vielleicht sogar den größten des jeweiligen Longplayers direkt als ersten Track auf den Silberling. Hier sind sie verteilt. Persönlich kann ich das durchaus nachvollziehen. Es ist sicherlich schwer aus vielen guten Stücken einen guten herauszupicken ohne das Gefühl zu haben, die anderen Songs zu vernachlässigen. Der Gedanke wird sicherlich auch ab und an den eigenen Geist heimsuchen. Da muss man es nicht noch schlimmer machen.

„The Last Hero" ist daher ein gutes Album und jeder Track an seinen verdienten Platz. Keiner wird vernachlässigt und als Hörer bekommt man abwechslungsreichen Rock-Sound auf die Ohren, die vor Energie und Melodien nur so strotzen. Gleichzeitig ist aber auch das ein oder andere gefühlvolle Stück auf diesem Konzeptalbum über Heldentum enthalten, das sicherlich auch bei den Alter Bridge-Fans seinen wohlverdienten Platz erhält.

Punkte: 8 von 10