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12/01/2016 09:31 CET | Aktualisiert 12/01/2017 06:12 CET

30 Days Of Night Die Barrow-Trilogie Band 2 von Steve Niles und Ben Templesmith Comickritik

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Mit "30 Days Of Night Die Barrow-Trilogie Band 2″ von Steve Niles und Ben Templesmith liegt mir nun der zweite Teil der Vampirsaga vor. Dieses Mal spielt nicht der komplette Plot in der Kleinstadt Barrow, die in Alaska liegt und wo die Menschen 30 Tage in finsterer Nacht verbringen müssen.

In "Bloodsucker Tales: Dead Billy Dead" führt Steve Niles den Leser auf einen Nebenschauplatz an dem sich auch wieder die Vampire tummeln. Der Marvel Starautor Matt Fraction bringt einen geheimnisvollen Ex-Privatdetektiv in Juarez unter.

Die Geschichte "Eben & Stella" erzählt hingegen die Story aus dem ersten Band weiter. Wir erinnern uns an das Polizistenpaar, ja? Gut!

Ben Templesmith agiert in "Roter Schnee" als Zeichner und Autor und kreiert seine erste Geschichte im Alleingang. Der Plot spielt in Russland während des Zweiten Weltkriegs. Keine der beiden Seiten findet es unbedingt komisch, was auf dem Kriegsschauplatz passiert ohne dass der Fein etwas damit zu tun hat. Die Vorfälle in Russland werden auch, Jahrzehnte später, auf die Ereignisse in Barrow Einfluss haben.

Der Zeichner Bill Sienkiewicz ist für die Visualisierung der Geschichte "Jenseits von Barrow" verantwortlich. Dort sucht ein Milliardär den Kick und wagt sich an den Vampirmythos. Natürlich steht er diesem zweifelnd gegenüber. Doch was ihn dann begegnet, übertrifft seine kühnsten Erwartungen.

Insgesamt gibt es über 400 Seiten Vampir-Horror und davon alleine über 300 in deutscher Erstveröffentlichung. Da kann man nicht meckern, oder? Richtig. Die Geschicht um Lex Nova fand ich persönlich jetzt nicht so inspirierend und einige andere Details find ich auch nicht wirklich gut. Das ist allerdings Geschmackssache. Ich mag das ursprüngliche Setting eher und das Russland-Set ist gut gelangen. Aber, wie gesagt, alles Geschmackssache. Ansonsten sehr zu empfehlen.

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