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15/01/2016 04:28 CET | Aktualisiert 15/01/2017 06:12 CET

Gestern Paris, heute Istanbul, dazwischen ein wenig Köln - und morgen?

dpa

Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Wieder ein Anschlag. Wieder mehrere Todesopfer. Wieder Leid und Trauer. Gestern Paris, heute Istanbul, dazwischen ein wenig Köln - und morgen? Angst und Schrecken sind das Ziel verbunden mit Unruhen in vielen Teilen der Welt.

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Die Religion, die Nationalität oder die Volkszugehörigkeit des Täters macht die verübte Tat nicht besser oder schlechter. Die Unterschiede zwischen den Menschen sind in den Fokus der Gesellschaft gerückt wie noch nie zuvor.

Wir Erwachsene sollten uns ein Beispiel an den Kindern im Kindergartenalter nehmen. Denn kleine Kinder gehen ohne Vorbehalte aufeinander zu. Herkunft, Rasse, sozialer Status oder Hautfarbe spielen keine Rolle.

Kinder sehen nicht die Hautfarbe oder die Religion, sie denken ohne Schablonen

Kinder sehen nicht die Hautfarbe oder die Religion, weil sie unbedeutend ist für ihre Beziehung zu einem anderen Menschen. Sie denken ohne Schablonen und probieren aus ohne nachzudenken oder abzuwägen oder nach dem Personalausweis zu fragen.

Sie sprechen jeden auf der Straße an egal ob den asiatischen Kellner, die deutsche Verkäuferin, die fremde Frau mit dem Kopftuch auf dem Parkplatz oder den farbigen Jogger im Park. Es kann auch mal sein, dass das Kind spontan dem ein oder anderen in die Arme rennt. Egal ob jung oder alt, dick oder dünn, hell oder dunkelhäutig, das ist denen total egal.

Je älter wir werden, desto mehr verlieren wir von dieser Unbefangenheit. Viele von uns laufen mit Vorurteilen und Scheuklappen herum. Es ist echt schade, dass wir das mit der Zeit leider verlieren. Das ist eines der Gründe warum die Menschheit so gespalten ist und statt zusammen friedlich zu "spielen" den Krieg gegeneinander erklärt.

Es gibt nur einen Weg den Terrorismus zu bekämpfen

Terror in allen seinen Formen ist eine globale Bedrohung und mit nichts zu gerechtfertigten. Der Anschlag in Istanbul hätte leider überall auf der Welt jederzeit stattfinden können. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, Verletzten und allen Angehörigen.

Die stärkste Waffe den Krieg gegen die Terroristen zu gewinnen sind nicht Gewehre oder Panzer, sondern unser Geist. Wir müssen ihn gezielt einsetzen.

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