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25/03/2014 06:36 CET | Aktualisiert 25/05/2014 07:12 CEST

5 Tipps: Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken

Wissen Sie, dass Sie ein genauso wertvoller Mensch wie der Rest der Gesellschaft sind? Ausnahmslos besitzen Sie den gleichen Stellenwert wie Bill Gates, Katy Perry oder andere Ikonen, nach denen Sie sich gegebenenfalls die Finger geleckt hätten.

Selbstbewusstsein wird in unserer heutigen Gesellschaft sehr hoch gehalten. Es scheint das Instrument für nachhaltigen Erfolg sowohl auf privater als auch geschäftlicher Ebene zu sein. Zu Recht beschäftigt dieses Thema nahezu alle Lebensbereiche und vor allem für berufliche Zwecke spielt Selbstbewusstsein mitunter die Rolle. Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick, wie Sie Ihr Selbstbewusstsein unter anderem stärken können.

Selbstbewusstsein - ein Begriff mit divergenten Vorstellungen

Der Ursprung alles Seins beschäftigt insbesondere Philosophen, welche sich selbstredend auch dem Komplexbegriff Selbstbewusstsein widmen. Immanuel Kant versteht unter dem Begriff unter anderem die Beobachtung und (Selbst-)Reflexion eigener Handlungen und auch aus heutiger Sichtweise sollte sich ein jeder subtil mit der Selbstwahrnehmung auseinandersetzen und insgeheim Reaktionen des Gegenübers reflektieren.

Hierfür spielen die Substantive Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit eine wichtige Rolle. Dennoch: Auch als Gruppenkollektiv können Sie diese Fähigkeiten ausbilden, sodass es sinnvoll ist, sowohl am eigenen Charakter als auch mit anderen Kontaktpersonen zu interagieren. Selbstbewusstsein als Status quo ist also weniger konnotatiert mit Geld, oder Erfolg, aber ist eine Basis für weitere Fähigkeiten, die im ausgebildeten Stadium persönlichen Erfolg widerspiegelt.

5 Tipps zur Stärkung Ihres Selbstbewusstseins

Punkt eins: Wer will ich sein?

Wissen Sie, dass Sie ein genauso wertvoller Mensch wie der Rest der Gesellschaft sind? Ausnahmslos besitzen Sie den gleichen Stellenwert wie Bill Gates, Katy Perry oder andere Ikonen, nach denen Sie sich gegebenenfalls die Finger geleckt hätten. Ein Gedanke, der möglicherweise befremdlich klingt.

Vorbilder sind definitiv gut, aber reflektieren Sie, ob die Person als Ganzes auch vorbildlich agiert, denn weder können Sie in die Köpfe der Stars noch können diese in Ihren Kopf schauen. Um diesen Schritt zu überbrücken, sollten Sie sich die Frage stellen: Wer will ich sein?

Einige Stars leben unter ständigem Druck, der Öffentlichkeit zu gefallen, geraten schnell mit den falschen Menschen alias „Beratern" auf die falsche Bahn oder leiden nachhaltig unter dem Verlust der Privatsphäre.

Setzen Sie sich Ziele!

Ziele und die damit verbundene Visualisierung ist ein eminenter Teil zum Erreichen Ihres Erfolges. Jörg Löhr, Wirtschaftsberater, ehemaliger deutscher Handballspieler und Motivationstrainer erkennt an, dass vor allem das Selbstbewusstsein für den Erfolg zuständig ist. Hierfür spielt zum Beispiel unser Unterbewusstsein eine wichtige Rolle, da dieses automatische Mechanismen abspielt und unser Verhalten somit bedeutend prägt. Dies hat für Sie zur Folge, dass Sie Ihre Gedanken, Wünsche und Ziele konkretisieren und statuieren sollten. Nutzen Sie Affirmationen, um Ihr Unterbewusstsein zu trainieren.

Schreiben Sie Ihre Wünsche und Ziele auf und platzieren Sie diese Wünsche auffällig in Ihrer Wohn- und Lebensumgebung. Der Nutzungseffekt ist dabei immens: Durch das unterbewusste Betrachten Ihrer Ziele, die Sie gerne auch in Form von Bildern plakatieren können, lösen sich alte Blockaden und neue revolutionäre Gedanken eröffnen Ihnen eine neue Welt.

Punkt zwei: Nutzen Sie Kreativität!

Jeder Mensch denkt anders. Und das ist auch gut so, denn wird die Individualität mit der Kreativität verknüpft, eröffnet sich eine schier unendliche Pluralität, von der Sie positiven Gebrauch machen sollten.

Einige Menschen sehen Kreativität als etwas Schlechtes an und vernachlässigen diesen Apparat vormals, was hingegen mit unserer gesellschaftlichen Form zu tun hat, da in einigen Unternehmen der IQ (Intelligenzquotient) zählt. Aber keine Sorge: Wir durchleben einen Umschwung und so haben Großkonzerne erkannt, dass Social Skills beziehungsweise der EQ (Emotionale Intelligenz) eine bedeutende Rolle spielen, um einen professionellen Umgang mit Mitarbeitern zu gewährleisten. Professionalität bezeichnet einen motivierenden, klaren, belastbaren, gefühlsadäquaten und leitenden Charakter. Entscheiden Sie sich folglich bewusst, dass Sie Ihre Kreativität beziehungsweise Gefühle weiterentwickeln, denn mit diesen beiden Instrumenten können Sie deutlich bessere Ergebnisse erzielen als Sie womöglich denken.

Punkt drei: Wünschen Sie jedem das Beste

Es bedarf viel Selbstbewusstsein, Ihren Konkurrenten, der Ihnen vielleicht eine schwierige Zeit beschert hat, zu akzeptieren und diesem das Beste zu wünschen. Das Beste? Ein paradoxer Gedanken, der jedoch impliziert, dass Sie diesem letztlich das wünschen, was Ihnen widerfahren soll. Ein Konkurrenzgezanke ist menschlich, aber nicht unbedingt anstrebenswert. Konzentrieren Sie sich daher lieber auf sich selbst und arbeiten Sie bewusst an Ihrem eigenen Weg - aber wünschen Sie Ihrem Konkurrenten trotzdem alles Gute, zumal dieser ebenfalls nur seine Existenz sichern möchte. Ein kleiner Hebeleffekt: Sobald Sie Ihrer Konkurrenz auf direktem Wege innerhalb einer Konversation viel Erfolg wünschen, ärgert sich der Gegenüber nach Beendigung des Gesprächs wahrscheinlich schwarz. Ein Sieg für Ihre Entwicklung des Selbstbewusstseins!

Punkt vier: Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue

Menschen in den westlichen Staaten wird indoktriniert, dass Erfolg und Geld die Essenz des Lebens sind. Entsprechend groß ist die Angst, den Job zu verlieren, da damit scheinbar die Existenzgrundlage zunichte gemacht wird. Dem ist nicht so!

Als Grundregel für Ihr Leben sollten Sie sich merken: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue.". Nach einer überraschenden Kündigung sollten Sie nicht in Selbstzweifel, Angst, Frust oder Wut verfallen. Genießen Sie stattdessen die freie Zeit und vertrauen Sie darauf, dass Sie einen ebenfalls genauso guten oder sogar besseren Job erlangen erhalten.

Vertrauen ist in jeder Hinsicht wichtig und nimmt Ihnen die Zweifel am Leben. Die oben beschriebene Situation lässt sich auf alle Lebenslagen übertragen, und nach der Bewältigung von ähnlichen Gegebenheiten wird nicht nur Ihr Selbstbewusstsein, sondern auch Ihr Charakter verstärkt. Man wird Ihnen Erstaunen entgegnen, wenn Sie bei angeblich riskanten Projekten mit Gelassenheit reagieren. Letztlich überträgt sich diese Gelassenheit auch auf das Gruppenkollektiv, was sich auf das Gesamtprojekt förderlich auswirkt.

Punkt fünf: Treten Sie sicher auf!

An Punkt vier schließt der fünfte Punkt an: Seien Sie selbstsicher im Auftreten. Müssen Sie beispielsweise Ihre Ergebnisse vorstellen, sollten Sie sicher auftreten. Hierfür bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung und einiger Fakten, die Sie im Kopf behalten sollten.

Erstens: Bleiben Sie wie Sie sind. Egal, welcher Vorwurf Ihnen gemacht wird, verstellen Sie sich nicht. Stehen Sie zu Fehlern. Darüber hinaus wirkt es authentisch und wird Ihnen unter Umständen neue Türen öffnen.

Zweitens: Beachten Sie eine selbstbewusste Haltung. Eine positive Körperhaltung ist sehr wichtig. Grundsätzlich erhöhen Sie damit Ihre Angriffsfläche, aber was haben Sie zu verbergen, wenn Sie zu etwaigen Fehlern stehen können und gut vorbereitet sind? Sprechen Sie laut und mit fester Überzeugung. Verhindern Sie Übertreibungen und verwenden Sie einen selbstbewussten Satzaufbau. Dies hat zur Folge, dass Wörter wie „irgendwie", „ziemlich", „bisschen" oder relativ" aus Ihrem Wortschatz verschwinden sollten.

Drittens: Reden Sie langsam! Wer den Inhalt zu schnell wiedergibt, hinterlässt das Gefühl, sie oder er wolle aus dem Gespräch flüchten. Auch wenn das vielleicht der Fall ist, sollten Sie langsam reden. Beobachten Sie Ihr Sprechen und legen Sie bewusste Pausen ein, wenn Ihnen ein „ehm" oder „halt" entwischt.

Viertens: Zeigen Sie Emotionen. Wenn Sie ertappt wurden, bleiben Sie freundlich und zeigen Sie Emotionen. Der Vorteil: Ihr Gegenüber vernimmt, dass Sie das Anliegen priorisiert behandeln und er erhält den Eindruck, wahrgenommen zu werden. Hören Sie daher immer genau zu! Grundsätzlich sollten Sie eine positive Grundhaltung pflegen und stets ein Lächeln auf den Lippen haben.

Aus den vier genannten Punkten entwickelt sich unmittelbar Selbstbewusstsein. Nicht nur in jedem kleinen Teilaspekt, sondern nach dem erfolgreichen Abschluss eines Gesprächs. Scheuen Sie sich vor Hürden also nicht, da diese eine Möglichkeit sind, Ihr Selbstbewusstsein bewusst zu stärken, auch wenn es Ihnen erst einmal unangenehm scheint. Auch in der Psychotherapie wird in der Angsttherapie nach dem Muster gearbeitet: Der Patient soll lernen, die Situation zu erkennen und akzeptieren, um sich folglich langsam an zukünftige Situationen zu gewöhnen.

Die oben genannten Ansätze sind nur einige - erfahrungsgemäß - wichtige Aspekte.

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