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15/01/2016 12:37 CET | Aktualisiert 15/01/2017 06:12 CET

Liebet die Flüchtlinge, insbesondere eure Glaubensbrüder!

dpa

Diese Aufforderung stammt aus dem 5. Jahrhundert von Augustinus von Hippo, der bis heute im katholischen Köln ein anerkannter Kirchenlehrer ist. Er schreibt dies in „Ordo amoris" (Die Rangordnung der Liebe). Auch Kirchenlehrer Agustin hat über Flüchtlinge und ihr Schicksal nachgedacht! Leider werden seine tiefen Einsichten im katholischen Köln und in Deutschland nicht beachtet. Schade. Es hätte vielen Menschen in Deutschland und einem Kölner Polizeipräsidenten viel Ärger erspart.

Augustins Worte lassen erkennen, dass er die Aufnahmebereitschaft der Menschen für begrenzt hält. Deshalb schlägt er vor, diejenigen Flüchtlinge zu bevorzugen, die gleiche oder ähnliche Wertvorstellungen wie einer selbst hegen. Würden sich alle Menschen egal welcher Religion oder Ideologie an Augustins Regel halten, dann gäbe es keine unversorgte Flüchtlinge!

Doch in Deutschland herrscht die inordinatio migrationis. Wir wissen nicht, wie viele Flüchtlinge zu uns bereits gekommen sind und noch kommen werden, da wir nur den kleineren Teil der notwendigen Papiere bereitgestellt haben. Die offiziellen Zahlen des Jahres 2015 sprechen von 1,1 Millionen Asylsuchenden. Liest man sich in die verschiedenen sich widersprechenden offiziellen Statistiken ein, so kommt man nach einigem Aufwand auf die Zahl von 1,6 Millionen, die der heruntergerechneten tatsächlichen Zahl der Flüchtlinge in vielen Städten und Gemeinden entspricht. Bei diesem Tempo und gutes Wetter vorausgesetzt, welches die Auguren des Klimawandels versprechen, wird 2016 die Zahl der neuen Flüchtlinge die Zwei-Millionen-Grenze bei weitem übersteigen.

Es ist rechtlich bedeutend schwieriger, Flüchtlinge auch nach Gesetzesverstößen auszuweisen, als sie à priori an der Grenze abzuweisen. Die von uns gewählten Gesetze-Erzeuger haben derart viele sich widerstrebende, widersprechende und gegenseitig einschränkende Gesetze und Verordnungen verfasst, dass nichts mehr geht und alles steht. Das beliebte Motte „Wir schaffen das" bedeutet, sich über die von Menschen erschaffenen Gesetze hinwegzusetzen. Die Aufforderung der Kanzlerin ist vernünftig, jedoch für uns einfache Bürger gefährlich. Nicht einmal gewiefte Politiker dürfen en passant europäisches und deutsches Recht missachten (s. Griechenland). Unsere Regierung schafft das, weil sie keine Opposition befürchtet, da sie im Sinne der demokratischen Opposition handelt, wenn sie geltende Gesetze bricht. Letztendlich haben wir uns verfangen in den Gesetzen, die kein Politiker abschaffen will, weil er den Verlust der Macht befürchtet.

Es ist nicht möglich, guten Gewissens und Rechts Asylsuchende abzuweisen, die schweres Ungemach in ihrem Heimatland erwartet, selbst wenn sie in Deutschland einen Mord aus niedrigsten Beweggründen begangen haben. Das Recht des Flüchtlings ist heilig und geht vor. Zurecht. Der Diebstahl einer Geldbörse und die Vergewaltigung einer deutschen Frau wiegen niemals den Tod eines Asylanten auf. Die Täter scheinen es Dank Internet und juristischer Unterstützung, die vom deutschen Staat bezahlt wird, genau zu wissen.

Die logische Konsequenz besteht in der Einschränkung der Personen, die wir aufnehmen. Die Frage ist, ob diese Logik sich durchsetzt. Schon Hegel hat gewusst, dass wenn Theorie und Praxis sich wiedersprechen, die Praxis verliert. Marx will dies widerlegen, indem er es beweist. Alle „Ossis" können ein Lied davon singen.

Die Politik, die mit ihr verbündeten Industrie und die abhängigen Medien wiederholen ständig das Mantra, dass wir die flüchtenden Menschen brauchen, um unseren Wohlstand zu halten und zu überleben. Wir brauchen dem Gejammer nicht zu gehorchen. Schon im 18. Jahrhundert erscheinen Schriften die den Untergang der Deutschen vorhersagen. Schließlich bedeutet das Mantra, dass wir unseres Vorteils wegen Menschen zur Flucht ermuntern sollen. Sind deshalb die Griechen von den reichen Europäern gedemütigt worden, damit sie den Lebensstandard Deutschlands erhalten mögen? Reichen die vielen griechischen Einwanderer in Deutschland nicht aus? Müssen wir deshalb Syrien und den Irak entvölkern? Wozu bekämpfen wir, wenn auch gegen unsere pazifistische Überzeugung, den Islamischen Staat, wenn wir dessen Bewohner bei uns integrieren wollen? Wer soll nach der Vertreibung des IS die Staaten im Nahen Osten aufbauen? Etwa die wenigen Abgeschobenen, die Geldbörsen stehlen und deutsche Frauen unsittlich berühren und vergewaltigen? Wenn wir Einwanderer brauchen, dann müssen wir um sie werben! Welcher Deutsche will heute noch um junge, kräftige und alleinstehende Syrer werben und zu sich nehmen, wenn im Hause noch Frauen wohnen?

Es ist schwer verständlich, warum wir nicht Christen aus dem Nahen Osten bevorzugt aufnehmen und integrieren. Diese Christen werden von allen verfolgt. Im Gegensatz zu den Juden und zu den Kurden werden sie niemals einen eigenen Staat im Nahen Osten erhalten und stets verfolgt sein. Nicht nur, dass wir ihnen nicht helfen, wir vernachlässigen und benachteiligen sie. Wir sperren sie zusammen mit ihren Peinigern in Flüchtlingslagern und wundern uns, wenn sie geschlagen werden. Wie viele Tote hat es in deutschen Flüchtlingsunterkünften aus religiösen Gründen gegeben? Werden die Zahlen besser vertuscht als die des Silvester-Ereignisses von Köln?

Hinzu kommt, dass wir den Kriegstraumatisierten nicht helfen können. Sie brauchen kompetente professionelle ärztliche Hilfe, die wir nicht anbieten. Helfen wollen, reicht nicht aus. Wir wissen nicht einmal, ob die jungen, stehlenden und Frauen sexuell bedrängenden, muslimischen Araber überhaupt kriegstraumatisiert sind. Die wenigsten Auffälligen sind fachmedizinisch untersucht worden, wahrscheinlich keiner. Wir wissen nicht einmal, ob bei den Kriegstraumatisierten der Krieg Auslöser oder gar Ursache ist für ihr sexistisches und diebisches Verhalten. Ist nicht eher ihre Kultur, die die Täter von Köln ein Leben lang zivilisiert hat, für ihr Verhalten verantwortlich, das uns gar nicht so fremd anmutet?

Einem Kriegstraumatisierten kann man an sich medizinisch erfolgreich helfen. Aber einem Kulturgeschädigten? Mit Hilfe von Teddybären, Weihnachtsmännern und bald auch Osterhasen, die man an nach ihnen wirft? Oder lieber mit Volksweisheiten und dümmlichen Politiker-Sprüchen, die überall frei und billig zugänglich sind?

Deutschland verhält sich wie ein Krankenhaus in Geldnöten, das Patienten des Geldes wegen aufnimmt, ohne sie je behandeln zu können. Solche Behandlungsbedürftigen dürfen wir nicht aufnehmen. Wir schaden ihnen und tun uns nichts Gutes an. Wir helfen nicht, wir täuschen Hilfe vor. Wie die Gaffer bei einem Unfall, die die Sanitäter am Helfen hindern.

Wir hören Argumente, dass wir viel mehr Russland- und DDR-Deutsche integriert haben. Wir vergessen dabei die Worte Augustins, der uns in „Ordo amoris" auffordert, unsere Brüder zu bevorzugen. Mit ihnen werden wir gute Erfolge vorweisen, nicht jedoch mit den kranken Arabern. Diese müssen sich im Gegensatz zu den Deutschen aus Russland und der DDR die deutsche Staatsbürgerschaft verdienen. Es sieht nicht danach aus, als ob die Diebe und Sexualtäter vom Kölner Hauptbahnhof daran interessiert sind.

Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie, die aus dem heutigen Libanon stammt, also aus Assyrien, was dem heutigen Islamischen Staat ungefähr entspricht, den jetzt auch Deutschland bekämpft, indem es den türkischen Verbündeten Informationen darüber gibt, wo Kurden kämpfen, damit die Türken unsere kurdischen Verbündeten gegen den IS umbringen. Die Welt ist in Unordnung geraten. Kehren wir zurück zu Augustinus von Hippo. Nach mehr als 1½ Tausend Jahren brauchen wir ihn.