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09/01/2017 11:58 CET | Aktualisiert 10/01/2018 06:12 CET

Chinas Kupfer-Firmen: Vereinbarungen mit den Taliban erzielt

fpdress via Getty Images

Im letzten Jahr verkündeten die Taliban, dass sie ihren Schutz und ihre Unterstützung für nationale Entwicklungsprojekte in Afghanistan versichern. In einer Meldung wies der Talibansprecher Qari Yussuf Ahmadi alle Taliban an, bei der Sicherung solcher Programme zu helfen.

Weiterhin hieß es, sie unterstützten alle "nationalen Projekte, die im Interesse der Bevölkerung" seien und in "Entwicklung und Wohlstand" führen. Planungen von Straßen, Kupferminen und Kraftwerke sollten gesichert und aufgebaut werden.

Vergangene Woche sind die ersten Erfolge dieses Vorhabens erreicht worden. Chinesische Firmen gaben bekannt, dass Vereinbarungen mit den Taliban erzielt wurden. Das chinesische Engagement im Kupferabbau könne somit in den nächsten Wochen fortgeführt werden.

In einer neuen Nachricht verkünden die Taliban ebenfalls, dass sie mit dem Bau von Brücken und Straßen in Helmand begonnen haben. Im Bezirk Nad Ali, in dem die Menschen mit sehr vielen Schwierigkeiten aufgrund der schlechten Infrastruktur konfrontiert sind, soll die neue Brücke die Probleme der Menschen vor Ort lösen. Nach Angaben der Taliban würde in zwei Monaten das Projekt fertig sein.

In Paktika wird ebenfalls gebaut. Dort wird an dem Bau einer neuen Straße und eines Krankenhauses mitgewirkt. Mit den neusten Meldungen wird deutlich, dass die Taliban künftig mit ihrem Umdenken - neben ihrer Gebietsausweitung - beim Aufbau des Landes mitwirken wollen.

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