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11/12/2016 11:03 CET | Aktualisiert 12/12/2017 06:12 CET

Warum Björn Höcke nicht als Spitzenkandidat der AfD geeignet ist

dpa

Björn Höcke ist ein charismatischer Mann mit viel Überzeugung. Das muss man ihm anerkennen. Denn damit schafft er es viele Menschen hinter sich zu bringen und auch auf die Straße in Erfurt und vielen anderen Städten zu mobilisieren.

Das aber ist - wie auch die PEGIDA-Demos in Dresden - nur ein kleiner Teil unserer jetzigen und auch künftigen Wählerschaft.

Wenn wir bei der Bundestagswahl 2017 einen Achtungserfolg erzielen und die CDU dauerhaft unter 30% bringen wollen, dann sollte Björn Höcke auf eine Spitzenkandidatur im Rahmen eines möglichen Komptenzteams verzichten.

Denn außerhalb von Erfurt, Thüringen und auch vielen ostdeutschen Bundesländern wird er auf Skepsis stoßen. Und diese bedeutet, dass viele Wähler sich eben nicht durchringen werden, bei der kommenden Bundestagswahl ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.

Bis heute hat Björn Höcke eine glaubhafte und deutliche Distanzierung vom rechtsextremen Rand vermissen lassen. Vielmehr hat er im Saarland sogar einen Landesvorstand offensiv unterstützt, der nachweislich sich mit Rechtsextremisten getroffen hatte.

Also auch einen Landesverband, dessen Spitzenkandidat mit dem Verkauf von KZ-Geld und Nazi-Orden aufgefallen ist. Wie auch durch erhebliche Zweifel bei der Aufstellung der Kreis- und Landeslisten sowie der Delegiertenlisten!Was in NRW kritisiert wird, wird von Höcke hier offenbar aus ideologisch-verbundenen Gründen unter den Teppich gekehrt.

Breite Wählermasse statt Abdriften nach Rechtsaußen

Die AfD ist eine konservativ-liberal-patriotische Partei. Sie steht für mich in der Tradition zu der CDU der 80er und 90er, welche von Merkel abgewirtschaftet wurde. Es ist auch weiterhin für mich wichtig, dass die unterschiedlichen Flügel nicht nur vertreten sind, sondern auch ihre starken Vertrerter haben.

Sei es die Konservativen, die Rechtskonservativen oder auch die Nationalliberalen. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass der Konservative Flügel als Speerspitze die Mehrheit hält um die Partei dauerhaft mehrheitsfähig zu halten und ein Abdriften ins Extreme verhindern.

Wenn wir hier eine Schlieflage erreichen, dann droht uns das zu passeren, was wir bereits bei den REPUBLIKANERN, dem BFB und anderen Parteien erlebt haben. Die AfD ist vielleicht die letzte Chance auf eine Demokratische Rechte in Deutschland und somit auch die letzte Chance einen Europäischen Zentralstaat zu verhindern.

Das aber schaffen wir nur, wenn wir mit Kandidaten an der Spitze der Gesamtpartei antreten, die die Wähler begeistern statt abzuschrecken. Wir haben die Möglichkeit eine politische Alternative zum Altparteienkartell zu sein.

Stellen wir uns in den Dienst unseres Landes und zeigen wir mit guten Gesichtern, dass wir DIE Alternative zu einer drohenden Volkskammer 2.0 zu werden! Deutschland braucht eine neue konservative Stimme! Eine wirklich demokratische Rechte! Seien wir als AfD dazu bereit!

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