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31/07/2015 11:29 CEST | Aktualisiert 31/07/2016 07:12 CEST

Kritik: Alexander Tassis (AfD) nennt Volker Beck (Grüne) realitätsfern

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Alexander Tassis (MdBB) kritisiert Grünen Volker Beck

Bremen/ Berlin - Der schwule Bürgerschaftsabgeordnete Alexander Tassis zeigt sich über die Entgleisungen des grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck amüsiert:

"Die Aussagen des Herrn Beck sind leider von Unkenntnis und Realitätsferne geprägt. So ist meine Partei für die Liebe zu Deutschland und für einen gesunden Patriotismus bekannt, während Volker Beck nur für die Selbstverleugnung der linksgrünen Schwulenbewegung gegenüber dem Islam steht. Auch der Vorwurf der Rechthaberei entbehrt jeglicher Grundlage.

Gerade die Grünen standen im letzten Bundestagswahlkampf mit ihrem Veggie-Day und anderen Verbotsforderungen wie keine andere Partei für Rechthaberei und Spießertum. Das Biedermeiertum dagegen steht für einen zurückhaltenden, eleganten Stil. Zu diesem bekenne ich mich sehr gerne." so Tassis.

Auch versteht der in Athen geborene Historiker den Vorwurf der Ausländer- und Schwulenfeindlichkeit gegenüber seiner Partei nicht:

"Ich als schwuler Migrant bin in der AfD bestens angekommen und etabliert. Während meiner drei heterosexuellen, "urdeutschen Helden" die AfD verlassen haben, bin ich gerne geblieben. Ich stehe für eine Zuwanderungspolitik nach dem kanadischen Modell mit klaren Regeln.

Hierzu zählt auch der Schutz von Minderheiten, wie Schwulen, gegenüber den erzkonserservativen und radikalen Muslimen. Volker Beck dagegen bagatelisiert dies und tritt damit die Schwulenrechte regelmäßig mit den Füßen. Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen." mahnt dieser.

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