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08/10/2015 08:18 CEST | Aktualisiert 08/10/2016 07:12 CEST

Wie Sie Ihr Unternehmen elektrisch besser fahren

Justin Sullivan via Getty Images

Baden-württembergischer Verkehrsminister Winfried Hermann informiert sich über betriebliches Mobilitätsmanagement

Am 10.09.2015 trafen sich Geschäftsführung und Mitarbeiter der Bridging-IT mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann zu einem Erfahrungsaustausch in Mannheim. Das Unternehmen nutzt aktuell bereits zwölf Elektrolimousinen des Herstellers Tesla und wird bis Jahresende weitere 6 Fahrzeuge erwerben. Wer wäre also besser in der Lage, über Erfahrungen aus der Praxis zu referieren?

Umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität

Das Konzept der bridging-IT für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität wird von den Mitarbeitern begeistert aufgenommen. Mit den voll elektrisch angetriebenen Fahrzeugen werden nicht nur lange Strecken bewältigt, sondern auch das Bedürfnis der Mitarbeiter nach ökologisch sinnvollen Fortbewegungsmitteln befriedigt.

Die hohe Motivation der Beschäftigten wird dadurch sichtbar, dass ein eigener Beitrag für ein Elektroauto geleistet werden muss. Die Firmenwagen werden wie andere Dienstwagen auch privat genutzt und haben ihre Praxistauglichkeit im Familienalltag und im Urlaub längst unter Beweis gestellt.

„Wer elektrisch fährt, rast nicht - er reist!"

Ein wesentlicher Punkt wurde von Geschäftsführer Klaus Baumgärtner hervorgehoben: „Wer elektrisch fährt, rast nicht - er reist!". „Cruisen statt Rasen" bedeute, sich auf Autobahnen mit 110 bis 130 km/h fließend im Verkehrsstrom zu bewegen, was letztendlich nicht nur Nerven schone, sondern auch Zeit und Energie spare.

Insgesamt wirken sich die Elektrofahrzeuge äußerst positiv auf das Verhalten der Nutzer aus und verändern nicht nur die Betriebsflotte, sondern auch das Fahrverhalten. Das Mobilitätskonzept der Bridging-IT umfasst jedoch nicht nur elektrische Fahrzeuge, sondern beispielsweise auch die Nutzung von BahnCards.

Baden-Württemberg Vorreiter

Der Minister stellte ein Ziel der Landesregierung klar, welches lautet: Im Jahr 2020 trägt jedes fünfte Elektrofahrzeug in der Bundesrepublik ein Kennzeichen aus Baden-Württemberg!

Daher fördere die Landesregierung die Elektromobilität unter anderem über das „Schaufenster E-Mobilität", und mit 40 weiteren Projekten mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro. Da die E-Initiative II im Jahr 2015 auslaufe, werde derzeit der Nachfolger, die E-Initiative III konfiguriert.

Das Land nehme darüber hinaus seine Vorbildfunktion ernst und gestalte die landeseigenen Fahrzeugflotten um.

Differenzbetrag wird erstattet

Das Verkehrsministerium erstattet den Differenzbetrag bei der Fahrzeugfinanzierung, der durch den höheren Preis eines Elektrofahrzeugs entstehen. Zu den geförderten Fahrzeugen gehören auch 300 Pedelecs, die bislang für die Landesbehörden beschafft wurden.

Minister Hermann wies weiter darauf hin, dass er sich im Bundesrat zusammen mit seinem hessischen Kollegen dafür einsetze, Sonderabschreibungen für Fahrzeugflotten, die Elektrofahrzeuge einsetzen, zu generieren.

Geplant sei hierbei die Abschreibung von 50 Prozent des Fahrzeugwertes innerhalb eines Jahres, damit die Fahrzeuge von Unternehmen wieder für den Markt freigegeben und einer Zweitverwendung/Verwertung (beispielsweise durch private Nutzer) zugeführt werden können.

Verbreitung

Der Minister machte deutlich, dass die Politik bereits viel getan habe, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen und forderte die Automobilindustrie auf, ihrerseits Barrieren abzubauen und mehr Werbung für dieses Fahrzeugsegment zu betreiben.

Michael Winter, Rechtsanwalt und FOCUS-Online Experte, stellte sodann der Bridging-IT und dem Minister in kurzen Worten diejenigen Konzepte vor, die seine Partner und er zur Hebung der Verkehrssicherheit (speziell im Bereich der Elektromobilität) entwickelt haben. Auch hieran zeigte der Minister großes Interesse.

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