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25/11/2014 06:58 CET | Aktualisiert 25/01/2015 06:12 CET

Zwei Schritte zur Super-Diät

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Erster Schritt: Vergessen Sie die vielen Diätvarianten, die Sie vielleicht in den letzten Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten ausprobiert haben, und bei denen Sie Ihr Gewicht mal mehr, mal weniger, für einige Zeit (vielleicht) reduziert haben. Ja, und dann war wieder alles beim Alten.

Muss das so bleiben? Achtung, bitte: Ich will Ihnen hier nichts verkaufen, was auch wieder nicht hält, was üblicherweise vollmundig (nette Assoziation, nicht wahr) versprochen wird. Ich empfehle schlicht eine völlig andere Vorgehensweise.

Zweiter Schritt: Achten Sie mal darauf, was so am Essenstisch gesprochen wird. Es dreht sich vieles um zu viele Kilo, falsche Ernährung, die schädlichen Aspekte von Fettem, Süssem, Fleisch, Nachtisch und allem, was zwischendrin noch verspeist wird. Aus der möglichst misstrauischen Betrachtung vieler Nahrungsmittel entsteht eine Furcht vor dem Essen, man spürt, wie der Körper in Gefahr gerät, falsch genährt zu werden. Und dann kommt es noch auf die Menge an, die man zu sich nimmt.

Greifen Sie mal zurück auf einen uralten Hinweis. Aus der Bibel. Ja, Sie lesen recht, aus der Bibel. Da gibt es einen nachdenkenswerten Satz. Er lautet: „Macht euch keine Sorgen um Essen und Trinken und um eure Kleidung. Das Leben ist mehr als Essen und Trinken, und der Körper ist mehr als die Kleidung." Und kurz vorher heißt es: „Ihr könnt nicht beiden zugleich dienen: Gott und dem Geld" (aus dem Matthäusevangelium). Könnte man frei übersetzen: Ihr könnt nicht zugleich Gott, einer geistigen Quelle des Lebens, und der Nahrungsmittelindustrie mit all ihren widersprüchlichen Behauptungen dienen.

Also, der Blick kann sich den spirituellen Qualitäten des Menschen zuwenden und die regelrechte Panik vor falscher Ernährung kann weichen. Das heißt nun nicht, dass man von da an achtlos alles Mögliche und Unmögliche in sich hineinschaufelt, sondern auf ganz natürliche Weise zu einer gesunden Mäßigung kommt. Das ist eine Balance, die einer maßvollen gedanklichen Grundhaltung entstammt, aber nicht von Furcht und Verzweiflung geprägt ist.

Der kanadische Ernährungswissenschaftler Prof. Tim Caulfield schreibt: „Seien Sie sich bewusst über die vielen verzwickten Kräfte, die in unserer Kultur (und in uns) existieren, und die uns von dem Plan gesunden Essens wegzerren wollen. Diese Kräfte umfassen unsere eigenen falschen Vorstellungen über uns selbst und schließen das ein, was wir essen."

Als spirituelles Geschöpf ernähren wir uns in einem heilsamen Gleichgewicht und erleben dann Mahlzeiten, die frei vom Kampf ums vernünftige Körpergewicht sind.


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