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09/08/2015 12:39 CEST | Aktualisiert 09/08/2016 07:12 CEST

Einheit ist das einzige Mittel zum Erfolg

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Am vergangenen Montag landete ich wieder in Israel, nach einer zweiwöchigen Tour im Ausland, mit zwei Kongressen mit meinen Studenten in Süd- und Nordamerika, einer (sehr erfolgreiche) Vorlesung in Queens, NY, und Treffen mit Medienvertretern und Meinungsführern.

Es ist schwer, alles in einem Artikel zusammenzufassen, aber das Entscheidende ist, dass es sehr positiv war, sowohl in Bezug auf meine Studenten, als auch was die Menschen betrifft, die ich getroffen habe.

Diese Tour hat gezeigt, wie sehr die Botschaft der Einheit als dem einzigen Mittel zum Erfolg (sowohl privat als auch gesellschaftlich) sich in den Köpfen der Menschen festsetzt. Für meine Studenten ist diese Botschaft nicht neu, aber die Tiefe ihres Engagements, um sie zu erreichen, war inspirierend und sehr ermutigend.

Sogar bei Amerikanern, deren Kultur von leidenschaftlichem Individualismus geprägt ist, scheint sich die Kultur des „Ich zuerst" allmählich zu erschöpfen, und sie sind viel williger, sich der Erreichung einer wahren Verbindung zu verschreiben, und sich einander und den Gesellschaften, in denen sie leben, wirklich zu verpflichten.

Vielleicht ist es die Ernüchterung nach dem Wahn des Amerikanischen Traums, aber einen solch tiefgründigen Wandel unter den 600 Teilnehmern des NJ Kongresses zu beobachten ist wahrlich beeindruckend.

Doch nicht nur bei Studenten. Bei meiner Vorlesung in Queens, wo das Publikum größtenteils jüdisch ist, waren die Menschen viel mehr aufnahmebereit für die Botschaft der Einheit als in den vergangenen Jahren.

Die USA werden derzeit von gesellschaftlichen Krisen erschüttert, von der wieder auftauchenden Rassenfrage, über die wachsende sozioökonomische Ungleichheit, bis hin zur Entfremdung innerhalb der Verwandtschaft und dem Zusammenbruch der familiären Einheit.

Die Juden haben zusätzliche Not in Form des wachsenden Antisemitismus. All das verbindet sich zu einer Atmosphäre von Unsicherheit und Ungewissheit in Bezug auf die Zukunft. Wie immer öffnen unglückliche Umstände die Köpfe der Menschen auf der Suche nach Antworten.

Ich habe mich auch mit dem Chefredakteur einer großen jüdischen Zeitschrift getroffen, der für die Botschaft der jüdischen Einheit als Lösung für unsere Probleme - hauptsächlich den Antisemitismus - so offen war, dass wir sofort vereinbart haben, das ich ihm meine Posts und Artikel zur Veröffentlichung senden würde, eine Zusammenarbeit, mit der wir bereits begonnen haben.

Andere Initiativen zur Förderung der Einheit unter Juden werden gerade von meinen Studenten erkundet, werden aber Zeit in Anspruch nehmen, bis sie reif sind. Die Zukunft dieser Initiativen scheint aber vielversprechend.

Zukunftsgerichtet werden wir mit unserem Einsatz zur Förderung der Einheit unter allen Gruppen des Israelischen Volkes als der einzigen Lösung für alle Probleme unserer Nation und die Probleme der Welt fortfahren.

Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, aber wir haben Freunde, Juden und Nichtjuden, die die Bedeutung der Einheit über alle Unterschiede und Eigeninteressen hinweg begreifen, und die bereits sind, alles zu geben, um dieses Geschenk mit jedem zu teilen, der für die Botschaft offen ist.

Ich bin beeindruckt und hoffnungsvoll zurückgekommen, und die Aufgabe ist nun, neue Grenzen zu suchen, sodass Freundschaft und Liebe endlich einen Siegeszug in unserer gequälten Welt antreten.


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