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14/11/2014 07:48 CET | Aktualisiert 14/01/2015 06:12 CET

renk - Das deutsch-türkische Kulturmagazin

Eine neue Generation wühlt klassische Industrien auf. Junge Unternehmer, die für ihre Ideen brennen. Die nicht nur davon reden, sondern machen. Mit der Reihe StartUps der Huffington Post werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und schaffen eine Plattform für kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte.

Wir stellen nur die Fragen. Denn die Akteure von morgen wissen in der Regel selbst am Besten, was sie sagen wollen.

Wenn auch Ihre Idee Teil der Reihe StartUps werden sollte, schreiben Sie eine Mail an blogs@huffingtonpost.de.

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renk.Magazin

Was ist dieses renk.?

renk. ist ein Onlinemagazin zur Aufdeckung deutsch-türkischer Ausnahmeverhältnisse. Mit dieser Plattform soll das Leben des neuen und jungen deutsch-türkischen Miteinanders gezeigt und aktiv mitgestaltet werden. renk., das ist Türkisch und heißt auf Deutsch »Farbe«. Mit diesem Begriff gehen wir als Überbau nicht nur visuell ansprechend um, sondern möchten das bunte Deutschland in all seinen Farbfacetten aufzeigen.

Das Onlinemagazin portraitiert seit Anfang 2013 Menschen und Projekte, welche in den Themenbereich Design und Kultur fallen. renk. verwendet den Aspekt der Kreativität zur Übermittlung von Identität und Kultur.

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Wie kann man Identität über Kreativität vermitteln?

Als erstes deutsch-türkisches Kulturmagazin verbindet renk. mit einem hohen gestalterischen Anspruch auch einen Vermittlungsauftrag jenseits der gängigen deutschen Integrationspolitik. Wir zeigen, dass Ausnahmen die Regel sind und möchten weg vom Klischee des »Vorzeigetürken«.

Mit diesem Klischee wird immer auch ein Ausnahmestatus generiert, der nur eine exemplarische Minderheit abbilden kann und nicht als Identifikationsfigur für die Mehrheit der jungen Deutsch-Türken in Deutschland geeignet ist. Bei renk. sollen Menschen und Themen jenseits der gängigen Klischees und nahe an der Zielgruppe im Mittelpunkt stehen.

Wir verstehen die Plattform als Ort des Zusammentreffens von Individualität, Mut und zeigen das Unerwartete. Ein Leben, das eben nicht nur aus Kopftuch und Aldi-Tüte besteht.

In 140 Zeichen: Wie wirst Du mit Deiner Idee die Welt verändern?

Ich werde so lange auf Klischees herumreiten bis der kulturelle Hintergrund kein Kriterium mehr für Ausgrenzung ist.

Wo bist Du auf die Idee gekommen?

Im Bus auf dem Weg zu Uni.

Für welche Überzeugung halten Dich andere Menschen für verrückt?

Das Cola und Pommes wichtige Grundnahrungsmittel sind.

Wie wird Deutschland zu einem Gründerland?

Durch mehr öffentliche Förderprogramme und aufrichtige Wertschätzung von Innovation. Vor allem aber Bildung die angewandter ist.

Was war Dein größter Fehler?

Die Frage würde ich gern in zwanzig Jahren noch einmal gestellt bekommen. Bis jetzt läuft's!

Welcher Unternehmer hat Dich am meisten beeinflusst?

Lars Harmsen (Slanted.de)

Was bedeutet Work-Life-Balance für Dich?

Tja, was das angeht, habe ich das Gefühl noch in der Grundschule zu sein.

Welche Technologie wird die nächsten 10 Jahre prägen?

Elektronisches und faltbares Papier. Als Grafikdesignerin bin ich immer noch ein Fan von Büchern und der Gestaltung auf Papier, aber langsam macht sich Nostalgie breit.

Mehr Informationen über das renk.Magazin gibt's hier.