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06/04/2016 10:41 CEST | Aktualisiert 07/04/2017 07:12 CEST

Die 10 besten Outdoor-Spiele für die ganze Familie

Meike Genz

Schon mal Waldmikado gespielt? Oder mit Regentropfen Bilder gemalt? Und wer weiß auf Anhieb, was sich hinter dem Spiel Kröten-König verbirgt? Ich nicht!

Drum hab ich mich schlau gemacht, denn wenn die wärmeren Jahreszeiten quasi in den Startlöchern stehen, möchte ich meinen Sohn gerne so oft wie möglich draußen beschäftigen. Und weil ich ihn mit ein bisschen Ball hin und her kicken oder Verstecken spielen nicht mehr hinterm Ofen vor locken kann, muss ich mir was einfallen lassen;-)

Hier also meine To Do-Spiele-Liste der kommenden Wochen und Monate;-)

1. Wald-Mikado (5-14 Jahre)

Man nehme mindestens zwei Spieler, sammle eine größere Anzahl 20-30 cm langer, möglichst gerader Äste und suche nach einer halbwegs glatten Oberfläche im Wald. Schwupps, schon kann man wie gewohnt Mikado spielen. Nur eben im Freien und mit selbst gesammelten Stäbchen. Ach, wenns doch nur immer so einfach wär;-)

2. Kröten-König (5-8 Jahre)

Hier braucht man mindestens vier Spieler, damit das Ganze auch richtig Spaß macht, aber natürlich geht's zur Not auch nur mit zwei. Man geht wie folgt vor: je zwei Kinder umfassen die eigenen Fußknöchel und gehen sich gegenüberstehend in die „Krötenhaltung". Jetzt müssen sie versuchen, sich gegenseitig umzuschubsen - ohne dabei die Hände zu benutzen. Der Gewinner kommt in die nächste Runde - sofern es mehr als zwei Teilnehmer sind;-)

3. Steinbrücke über Pfütze bauen (ab 4 Jahren)

Welches Kind spielt nicht gerne mit Wasser? Bei meinem Sohn jedenfalls leuchten die Augen immer dreimal so hell, wenn er weiß, wir spielen was, das nass macht;-) Je tiefer die Pfütze desto größer der Spaß! Hierfür muss mindestens ein Spieler (natürlich in geeigneter Regenkleidung) nach einem ordentlichen Regenguss außer Haus gehen und dicke Steine sammeln, die dann durch eine große Pfütze gelegt werden, sodass eine Steinbrücke entsteht. Nur noch drüber balancieren und trockenen Fußes ankommen. Ein Spaß!

4. Lauft, lauft, ihr Schildkröten! (4-9 Jahre)

Für dieses Spiel benötigt man lediglich zwei leere Wäschekörbe und mindestens zwei Spieler. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Wettrennen, nur dass man in diesem Fall auf allen Vieren mit einem Wäschekorb auf dem Rücken tragend eine Slamlomstrecke absolvieren muss, ohne den Panzer zu verlieren. Wer ihn doch verliert muss die Strecke von vorne beginnen! Gewonnen hat wer als erster ankommt.

5. Natur-Memory (ab 5 Jahren)

Das braucht man: gesammelte Naturmaterialien. Und so funktioniert das Ganze:  Mama oder der Papa (wahlweise auch Geschwister oder Freunde) sammeln zehn verschiedene Dinge aus dem Wald/ der Natur. Das können Blätter, Eicheln, Steine, Gras oder was auch immer sein.

Diese Sammlung wird den anderen Kindern/ Mitspielern etwa eine Minute präsentiert, dann müssen sie losziehen und versuchen, die gleichen Sachen zu finden. Am besten eine Zeit ausmachen. Gewonnen hat derjenige, der die meisten gleichen Sachen gefunden hat. Ich bin sicher, das wird eines meiner Lieblingssspiele in diesem Frühling und Sommer!!!

6. Mit Regentropfen malen (ab 4 Jahren)

Man braucht nicht viel außer Wasserfarben, Pinsel, Papier, Regenkleidung und zwei Spieler. Bevor man hinausgeht in den Regen, malt man dicke Striche und Punkte oder Kleckse mit Wasserfarben auf Papier. Danach das Bild trocknen lassen. Sobald das geschehen ist, geht´s raus ins Nass. Die Bilder für ein paar Sekunden in die Luft halten und sich drauf freuen, welche tollen Bilder die Natur „malt". Kann beliebig oft wiederholt werden.

7. Anschleichen (5-10 Jahre)

Einer von mindestens zwei Spielern steht mit verbundenen Augen an einem Baum. Dieser darf von ihm zwar umlaufen, aber nicht verlassen werden. Der oder die andere/n versuchen nun, sich von einer drei Meter entfernten Startlinie geräuschlos und der Reihe nach an den Baum anzuschleichen. Wird das jeweilige Kind vom Baumaufseher ertappt, muss es zur Startlinie zurück. Gewonnen hat man, wenn man den Baum erreicht.

8. Wald ertasten (6-12 Jahre)

Hier wäre natürlich wichtig, dass Mama oder Papa oder beide auch wirklich Bescheid wissen, was die Natur da zu bieten hat. Nicht, dass es Euch geht wie mir, die einst eine Eichel für eine Haselnuss hielt;-) (Peinlich.)

Man braucht mindestens zwei Spieler und als Zubehör eben alles, was der Wald hergibt und nicht giftig ist! Die Kinder setzen sich mit verbundenen Augen auf den Boden und ertasten die Dinge aus der Natur. Wer die meisten Dinge richtig errät, hat das Spiel gewonnen.

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9. Turmbauen aus Naturmaterialien (ab 3 Jahren)

Mindestens zwei Spieler versuchen aus allen möglichen Materialien, die sie in der Natur finden (Zweige, Steinchen, Tannenzapfen, Baumstümpfe, Erdklumpen, etc.) einen möglichst hohen Turm zu bauen - und zwar innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Wer den höchsten hat, ist der Größte!

10. Selbstgebasteltes Wurfspiel „Wer trifft den König?"

Das Tolle daran ist, erst bastelt man mit den Kids das Spiel und dann geht´s hinaus in den Garten (klappt natürlich auch drinnen) um es auszuprobieren. Einfach mit den Ringen auf die Figuren werfen, wobei der König am meisten Punkte zählt. Jeder Spieler hat zwei Würfe, wer die höchste Punktzahl hat, gewinnt.

Hier gehts zur Bastelanleitung!

Danke an dieser Stelle an Sabine Lohf, die auf ihrer Homepage viele so wunderbare Basteltipps hat!!! Anschauen lohnt sich.

 

Quelle: www.familie.de; www.netmoms.de

Die Autorin betreibt den Blog Mommies Use Side Door.

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