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21/10/2017 10:15 CEST | Aktualisiert 21/10/2017 10:15 CEST

Safariurlaub in der Serengeti garantiert tolle Tiererlebnisse

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Die Serengeti am Fusse des Vulkans Kilimanjaro in Tansania gehört zu den schönsten Regionen Afrikas. Exklusive Lodges in verschiedenen Stilrichtungen erwarten den Gast.

Die Serengeti wurde in Deutschland spätestens in den 1960er Jahren durch Bernhard Grzimeck, den Direktor des Frankfurter Zoos, berühmt. Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" weckte er als einer der ersten Pioniere das Interesse der breiten Öffentlichkeit für die Probleme des Tierschutzes und des afrikanischen Kontinents.

Die Serengeti wurde durch seine Bemühungen und die seines Sohnes Michael, der bei einem Flugzeugunglück in der Serengeti tödlich verunglückte, weltweit berühmt, als Nationalpark geschützt und ausgebaut. Vater und Sohn liegen am Ngorongoro-Krater begraben.

Heute sind in der Serengeti mehrere kontrollierte Game Reserves aktiv, die mit ihren Safaris und den damit verbundenen Einnahmen lokale Bildungs- und Infrastrukturprojekte unterstützen oder gar erst möglich machen. Das exklusivste Angebot sind die Singita Lodges. Alle Mitarbeiter von Singita entstammen der Region und sind lokal verwurzelt.

Von Deutschland aus ist die Anreise nach Tansania direkt möglich. Zu den Singita Lodges nach Kilimanjaro fliegt die Condor ab Frankfurt nonstop im Wochentakt. Ab Arusha, dem lokalen Flughafen in der Nähe des Vulkans für die Flüge innerhalb Tanzanias, bringen die hochmodernen Buschflieger die Gäste direkt in die einzelnen Lodges.

Sabora Lodge mit Zelten im Kolonialstil erwartet die Gäste

Eine Safari, die zumeist mit zweitägigen Besuchen pro Lodge geplant wird, bedarf deutlich mehr Koordinationsaufwand als ein klassischer Urlaub. Die Besuche in den Lodges müssen nach Verfügbarkeit geplant, die Zubringer-Flüge im Busch synchronisiert werden. Von der An- und Abreise ganz zu schweigen. Daher ist die Planung mit Hilfe eines sachkundigen Reiseveranstalters dringend zu empfehlen. Der Koordinationsaufwand ist nicht zu unterschätzen.

Die Singita-Kette, auch in Südafrika aktiv, betreibt im Grumeti-Park drei unterschiedliche Lodges, die sich in Stil und Ausstattung komplementär ergänzen und einen spannenden Urlaub für eine Woche garantieren. Die Sabora Lodge erinnert mit ihren im Kolonialstil ausstaffierten Zelten an das Epos "Out of Africa", in dem einst Meryl Streep und Klaus Maria Brandauer auf der Kinoleinwand glänzten.

Der Reisende fühlt sich an die großen Zeiten einer Tania Blixen oder eines Rudyard Kipling erinnert, die in ihrer Zeit vielleicht mit weniger Luxus auskommen mussten, deren Wahrnehmung aber eine ähnliche gewesen sein dürfte. Die Lodge atmet den weiten Duft der britischen Kolonialzeit, selbst die Pflegeserien im Bad sind britisch (Phenhaligon's) und von erlesener Qualität.

Zum Abenddinner mit Kerzenschein, Chesterfield-Sesseln auf üppigem Teppich und Sherry in edlen Karaffen der vorletzten Jahrhundertwende, läuft der langsame Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert im Hintergrund und erinnert akustisch an längst vergangene Zeiten. Zweimal am Tag werden Safaris angeboten, jeweils am frühen Morgen und am späten Nachmittag mit bis zu 4 Stunden Dauer.

Die Ranger kennen das offene Gelände auswendig und richten sich nach den Wünschen der Gäste. Wonach soll Ausschau gehalten werden, welche Tiere wurden bislang noch nicht live gesichtet? Und auf geht die Suche in den offenen Geländewagen, die nur durch ein kleines Picknick zwischendurch unterbrochen wird. Anschließend, nach zwei Tagen, bringt der hauseigene Jeep die Gäste nach Faru Faru, der jüngsten Singita Lodge im Stil der modernen Boutiquehotels.

Serengeti Lodge im Stil von Boutiquehotels für jüngere Gäste

Hier sind zumeist jüngere Gäste anzutreffen, die den Chic einer modernen Inneneinrichtung zu schätzen wissen. Das Safari-Programm ist in allen Lodges identisch, selbst der betreuende Ranger Guide bleibt einem treu und begleitet den Gast bei allen Lodge-Besuchen. Die exklusive, aber auch teuerste, der drei Singita Lodges ist Sasakwa. Sie sollte am Ende des Safari-Programms stehen.

Hoch oben auf dem höchsten Berg der nördlichen Serengeti thront die aus festem Mauerwerk errichtete Luxus-Lodge und bietet einen atemberaubenden Ausblick weit hinein auf die afrikanische Ebene. Die Lodge bietet bis zu 36 Gästen Platz und leistet sich einen französischen Michelin-Sterne-Koch. Sein Name und Akzent deuten auf dessen Herkunft. Sasakwa gehört zu den profiliertesten und nobelsten Lodge-Angeboten des afrikanischen Kontinents.

Tansaniasschönste Lodge heisst Sasakwa

Die feinsten Whiskeys und Portweine sind für die Gäste inklusive, jede der in sich abgeschlossenen, luxuriösen Villen lockt mit einem beheizten Pool und endloser Aussicht über die afrikanische Steppe. Für alle, die ihre Safari-Tage gerne an einem festen Lodge-Standort verbringen und nicht wechseln möchten, arrangiert Singita den Besuch der jeweils anderen beiden Lodges, um dort wahlweise den High Tea oder ein Dinner einzunehmen. Das Game Reserve selbst ist das gleiche, so dass sich die drei Lodges den gleichen Safari-Raum teilen.

Die Serengeti Region wird zumeist zu Zeiten der großen "Masai Mara & Serengeti Migration" bereist, lohnt aber das ganze Jahr über. Wenn die Tierherden nicht auf ihrer großen Reise sind, ist das Tierleben meist beschaulicher und ruhiger. Die Wahrscheinlichkeit, dann einmal auch Leoparden zu sehen, ist relativ groß.

Eine preiswertere Alternative direkt im Serengeti-Nationalpark ist die neue Bilila Kempinski Lodge. Die Lodge hat Platz für bis zu 160 Gäste und hat mehr den Charakter eines Hotelbetriebs mit Safari-Anschluss. Das Resort ist gut für Gruppen geeignet und ist daher auch strukturell eine Alternative zu den exklusiveren Singita Lodges. Wer die Möglichkeit hat, sollte nach den aktiven Tagen einer Safari Sansibar als letzten Ruhepol vor der Heimreise wählen.

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