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12/12/2015 02:54 CET | Aktualisiert 12/12/2016 06:12 CET

"Ja, es geht uns gut, aber wir stehen vor hochkomplexen Fragen"

ullstein bild via Getty Images

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Deutschland geht es gut und die Menschen schauen positiv in die Zukunft. Das gilt auch für meine Heimat, den Rheingau-Taunus-Kreis im Speckgürtel des Rhein-Main-Gebietes. Die Menschen leben gerne hier und finden vor Ort oder im Raum Wiesbaden/Mainz/Frankfurt/Darmstadt Arbeit. Die Arbeitslosenquote und die Kriminalitätsrate sind vergleichsweise gering, die Kinderbetreuungsquote hingegen hoch.

Unsere Schullandschaft ist hervorragend aufgestellt und wir sind bestens gerüstet, um an die Spitze der Bildungsbundesliga aufzusteigen. Dem demographischen Wandel begreifen wir nicht als Risiko, sondern als Chance für unsere Region. Damit unsere Unternehmen auch zukünftig Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten können, müssen wir sie auf ihrem Weg unterstützen und optimale Rahmenbedingungen schaffen.

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Darüber dürfen wir aber unsere Werte nicht verlieren

Aber die Menschen haben natürlich auch Sorgen. Nicht nur, aber vor allem durch die fürchterlichen Anschläge in Paris ist eine latente Bedrohung im Bewusstsein der Menschen angekommen. Darüber dürfen wir aber unsere Werte nicht verlieren, sondern sie im Gegenteil noch viel stärker in den Mittelpunkt unseres alltäglichen Handelns rücken und verteidigen. Erfreulicherweise ist die große Mehrheit der Menschen hilfsbereit und geht auch menschlich mit der aktuellen Flüchtlingssituation um, die bundesweit eine Herausforderung darstellt und alle Regionen des Landes gleichermaßen betrifft und fordert.

Gerade an diesem Beispiel kann man erkennen, welche Folgen bundes- und sogar europa- und weltpolitische Entscheidungen bis in die Kommunen vor Ort haben können. Wir schaffen das aber, weil Ehrenamtler und Hauptamtler Großartiges vor Ort leisten und sich nicht entmutigen lassen von Ewiggestrigen, die auf dem Rücken der Schwächsten dieser Gesellschaft versuchen mit vermeintlich leichten Antworten auf hochkomplexe Fragen Stimmenfang zu betreiben.

Flüchtlinge zeigen Gegenstände aus ihrer Heimat

Dieser Text ist Teil der Reihe "Wie geht es uns?" Ein Jahr lang hat die Politik in Berlin, die Krise in Syrien und der Konflikt mit Moskau die Schlagzeilen beherrscht. Wie aber geht es Ende dieses irren Jahres den Menschen in Deutschland? Wie blicken die Menschen in unserem Land in die Zukunft? Das will die Huffington Post herausfinden - und hat alle Redakteure als Reporter durch das Land geschickt. Sie führen Interviews, besuchen Menschen, denen sonst niemand zuhört - und berichten über Menschen, die dabei helfen, die größten Probleme zu lösen.

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