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31/08/2015 08:20 CEST | Aktualisiert 31/08/2016 07:12 CEST

Beim dritten Kind ist alles anders

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UNGLAUBLICH!!!! Mein dritter Goldschatz ist jetzt schon ein Jahr alt! Zwölf Monate! WOOW! Zeit für ein kurzes Resümee: Beim ersten Kind war ich hypernervös, beim zweiten ziemlich gestresst und beim dritten? Naja! Was soll ich sagen - irgendwie war und ist alles anders:

Die Schwangerschaft: HAHAHA! Waren vier Jahre davor das Positionieren der drei super-weichen Pölster für den perfekten Schlaf oder der Kauf des fünften entzückenden Schwangerschaftskleides noch das Um und Auf - haben sich die Prioritäten eindeutig verschoben.

„Was ist Schlaf?", passte da schon besser. Meine Beschwerden: Arbeiten! Kleine trotzige Kinder! Arbeiten! Kleine trotzige Kinder! Arbeiten! Nichts mehr mit: Schlafen! Shoppen! Spazieren! Das war Vergangenheit!

Mein Lichtblick: In meinem Büro stellten meine lieben Kollegen eine Liege für mich auf, zur Schonung wohlgemerkt. So viel Rücksicht gab es zu Hause nicht! Jetzt wisst ihr auch, warum ich bis zum letzten Tag gearbeitet habe.* 😉

Geburt: Eigentlich alles easy, kurz aus der Bahn geworfen hat mich nur eine Schwesternschülerin; da fragte mich das junge naive Mädchen doch glatt: „Bei Ihnen tut sich aber nichts. Warum sind Sie eigentlich schon da?"

Mir schießen die Tränen in die Augen, ich schluchze: „Weil ich Schmerzen habe!" Mehr bekam ich nicht heraus, diese Hormone! ÄHHHHH!

Unter normalen Umständen hätte ich ihr den Marsch geblasen! Aber was einen nicht umbringt, macht einen härter! Zwei Stunden später war mein Goldschatz dann endlich da! Die junge Dame habe ich Gott sei Dank nie wieder gesehen!

Jane Doe: Unser kleines Mädi war tatsächlich vier (!) Tage lang Miss Jane Doe oder Name: UNBEKANNT! Mein Göttergatte und ich konnten uns nicht und nicht einigen. Zu unserer Verteidigung: Mit einem dritten Mädchen hat niemand (außer mir) gerechnet, die Namen wurden rar.

Meine zwei Favoriten stempelte mein lieber Mann sofort als No-Go ab! Bei einem Namen behauptete er sogar, ich hätte ihn erfunden. Frechheit! Seine Alternativen waren auch nicht besser.

Geeinigt haben wir uns schlussendlich vor der Türe des Standesamtes. Vier Tage nach der Geburt!

Nein! Nein! Nein!: Neuerdings macht das süße Baby-Mädi Sachen, die sie nicht tun soll! Ich sage: „Nein! Nein! Nein!" Sie grinst mich daraufhin mit ihrem schönsten Sonnenscheinlächeln an, schüttelt heftig den Kopf und entdeckt weiter! Ihr etwas zu erklären, bringt (noch) nichts.

Und ich: Ich muss jedes Mal lächeln, sie verzaubert mich mit ihrer frechen Art! UFFF!!!! Und schon wieder klettert sie neben mir grinsend die Treppe hoch! Das kann ja noch heiter werden! Bei den anderen war ich vielleicht ein wenig strenger... Aber PSST...

Die Torte: Die Großen haben zu ihrem ersten Geburtstag ihr erste Stückchen Torte bekommen; die erste Süßspeise überhaupt! Eis gab es so oder so erst viel später.

Naja - was soll ich jetzt sagen? Beim dritten Schatz ist vieles anders! Könnte sie schon mehr sprechen, würde sie mir wahrscheinlich verraten, welche Torte sie bevorzugt: Schoko, Topfen-Obst oder doch Schwarzwälder-Kirsch. So dürfen aber noch die großen Schwestern bestellen!

In diesem Sinne: Wir sind sooooo unendlich dankbar, dass du da bist!

*Nachdem ich jedoch nach dem Probeliegen nicht mehr aus dieser besagten Liege gekommen bin, habe ich sie gemieden und NIE wieder verwendet. Sie steht heute noch in der Ecke!

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis etc. findet ihr hier.


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