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07/12/2015 13:04 CET | Aktualisiert 07/12/2016 06:12 CET

Deutschland zeigt Menschlichkeit und Engagement

dpa

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Das zu Ende gehende Jahr wird von keinen Themen so geprägt wie vom Flüchtlingsstrom und der Bedrohung durch den Terror des Islamischen Staates.

Als Abgeordneter im Wahlkreis Neu-Ulm/Günzburg hat mich dieses Jahr vor allem begeistert, wie viele Menschen bereit sind, sich auf diese schwierigen und oft nahezu überfordernden Themen einzulassen, sie streng zu trennen und nach Antworten auf der kommunalen und regionalen Ebene zu suchen ohne auf einen abstrakten „Befreiungsschlag" zu warten, wie ihn extreme Parteien gerne versprechen.

So endet das politische Jahr 2015 mit Sorge ob der krisengeschüttelten internationalen Sicherheitslage, zu deren Stabilisierung bald auch deutsche Soldatinnen und Soldaten über Syrien mutig beitragen werden. Es endet aber vor allem auch mit Hoffnung und Zuversicht für das politische 2016 und einem bestärkten Vertrauen in die deutsche Zivilgesellschaft.

Das politische Berlin und die Medien dürfen in der Krise nicht übersehen, wie sich vielerorts mehr Menschlichkeit und Engagement zeigen denn je. Menschen die für etwas stehen und nicht nur dagegen. Für Mitmenschlichkeit, für Toleranz, für Freiheit und Demokratie.

Ein ermutigender Gedanke für 2016 und unsere stärkste Waffe gegen Extremismus und Unmenschlichkeit jeder Art!

Dieser Text ist Teil der Reihe "Wie geht es uns?" Ein Jahr lang hat die Politik in Berlin, die Krise in Syrien und der Konflikt mit Moskau die Schlagzeilen beherrscht. Wie aber geht es Ende dieses irren Jahres den Menschen in Deutschland? Wie blicken die Menschen in unserem Land in die Zukunft? Das will die Huffington Post herausfinden - und hat alle Redakteure als Reporter durch das Land geschickt. Sie führen Interviews, besuchen Menschen denen sonst niemand zuhört - und berichten über Menschen, die dabei helfen, die größten Probleme zu lösen.

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