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21/11/2014 12:39 CET | Aktualisiert 21/01/2015 06:12 CET

Tonic - Plakatjournalismus im öffenlichen Raum

TonicMagazin

Eine neue Generation wühlt klassische Industrien auf. Junge Unternehmer, die für ihre Ideen brennen. Die nicht nur davon reden, sondern machen. Mit der Reihe Startup der Huffington Post werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und schaffen eine Plattform für kreative Ideen und ungewöhnliche Konzepte.

Wir stellen nur die Fragen. Denn die Akteure von morgen wissen in der Regel selbst am Besten, was sie sagen wollen.

Wenn auch Ihre Idee Teil der Reihe Startup werden sollte, schreiben Sie eine Mail an blogs@huffingtonpost.de.

TONIC - Journalismus auf Plakaten

Alle reden von Printkrise, wir erfinden Print neu. Mit Artikeln auf Plakaten bringen wir den Journalismus in den öffentlichen Raum. Auf einer Seite der Text, auf der anderen Seite eine kunstvolle Illustration. Wir lieben das Internet, aber auch das Analoge und glauben an seine Wirkmächtigkeit.

Manche Debatten verschwinden in unseren Smartphones, wir möchten mit unseren Plakaten in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregen, ein Experiment wagen und gemeinsam mit jungen Fotograf_innen, Schreiber_innen und Illustrator_innen aus ganz Deutschland und Europa neue Wege erproben.

TONIC Crowdfunding - Journalismus auf Plakaten from TONIC Magazin on Vimeo.

In 140 Zeichen: Wie wirst Du mit Deiner Idee die Welt verändern?

Wir bringen Journalismus in den öffentlichen Raum, an Wände in Clubtoiletten und zum Kaffeekränzchen mit Freund_innen.

Wo bist Du auf die Idee gekommen?

Ganz klassisch: bei einer Redaktionssitzung. Nach mehrstündigem Gehirnstürmen und einer Wand voller Ideen blieb der Zettel mit „Artikel auf Plakate drucken" hängen.

Für welche Überzeugung halten Dich andere Menschen für verrückt?

Es könnte auch alles ganz anders sein. Die meisten Zwänge schaffen wir uns selbst.

Wie wird Deutschland zu einem Gründerland?

Wir führen das bedingungslose Grundeinkommen ein. Damit ermöglichen wir Existenzgründungen, vertrauen auf die Eigeninitiative von Menschen und mindern den wirtschaftlichen Erfolgsdruck.

Was war Dein größter Fehler?

Die Nachtschichten an einem Bratwurststand auf der Reeperbahn.

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Welcher Unternehmer hat Dich am meisten beeinflusst?

Viele haben mir gezeigt, wie ich es nicht machen möchte. Ökonomische Ziele stehen für mich nicht an erster Stelle, ich möchte gute Ideen nicht an einer Person festmachen und sie an erster Stelle auf ihre Wirtschaftlichkeit hin prüfen. Es gibt schon viele alternative Finanzierungsformen, bei der ein gutes Konzept im Mittelpunkt steht. Und meist ein kreatives Team dahinter.

Was bedeutet Work-Life-Balance für Dich?

Stop the glorification of busy! Genug Schlaf und Zeit für tolle Menschen, ohne ständig an unerledigte Aufgaben denken zu müssen. Ich liebe meine Arbeit und die Grenze zur Freizeit ist fließend. Gerade deswegen muss letztere auch geplant werden - sonst wird sie jeden Tag einfach von der Aufgabenliste aufgefressen.

Welche Technologie wird die nächsten 10 Jahre prägen?

Wir werden uns beamen können, Teleportation wie in Star Treck. Keine umweltschädlichen Flüge mehr, keine stundenlangen Zugfahrten mehr, überall pünktlich ankommen!

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