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25/12/2015 09:20 CET | Aktualisiert 25/12/2016 06:12 CET

Klimawandel stoppen?! Oder doch lieber das neue Smartphone?

Con Tanasiuk / Design Pics via Getty Images

Plus 1,5 bis zwei Grad des Weltklimas, darauf haben sich beinahe alle Staaten der Erde beim UNO Weltklimagipfel in Paris vor rund zwei Wochen geeinigt.

Maßnahmenpakete wurden noch nicht definiert, doch die würden uns als einfache Bürger eh nicht betreffen, Fahrzeugbauer müssen CO² Emissionen reduzieren und Stromkonsortien mehr auf Ökostrom setzen, dann wird alles gut, aber ganz so einfach ist es nicht! Doch was können denn wir Ottonormalverbraucher schon tun um uns besser zu fühlen und einen kleineren ökologischen Fußabdruck auf dieser blauen Kugel zu hinterlassen?

Eins kann ich euch umweltbewussten Vintage Anbetern mit Chucks, Strickweste und MacBook unter dem Arm vorweg sagen, euer geliebtes Notebook hat in der Herstellung mehr CO² Emissionen verursacht, als ein Auto in der gesamten Laufzeit ausstößt. Und wie wir doch alle besorgt um unsere Umwelt und den Klimawandel sind, doch zu Weihnachten wäre es toll wenn das neue Smartphone, die Louis Vuitton Tasche oder das dritte Paar Winterstiefel unter dem Christbaum liegt.

So wird das aber nichts mit dem Klimaschutz! Der beginnt nämlich nicht immer bei den Autofahrern oder Vielfliegern, sondern bei jedem einzelnen von uns zu Hause im Wohnzimmer. Langsam müssen wir doch aufwachen! Als gute Tat 10€ für den Umweltschutz spenden, aber am nächsten Tag im Kleiderladen die ausgebleichte Jeans um € 9,99 kaufen.

Gratuliere, für den Preis kann die nur unter menschenwürdigen und ökologisch vertretbaren Bedingungen gefertigt worden sein. Ach was soll's, fürs Gewissen noch schnell die Fair Trade Bananen vom Lebensmittelladen mitnehmen und alles ist gut.

NEIN, ist es nicht! Niemand verlangt, dass wir auf einen Schlag auf alles Angenehme und Komfortable verzichten, doch vielleicht reicht es auch, nur alle 5 Jahre ein neues Smartphone zu kaufen, auch mal auf den Luxus zu verzichten, zu Hause im Schrank 3 Übergangsjacken für den Herbst zu haben (du kannst sowieso nur eine anziehen!), oder im Supermarkt mal zu sagen: „Ne danke, brauch keine Tüte, ich pack's in' Rucksack!" Es sind die kleinen Dinge die uns retten werden, nicht etwa das Elektro Auto oder die Offshore Windparks, die nebenbei bemerkt auch nicht so eine tolle CO² Bilanz vorzuweisen haben.

Vielleicht fangen wir doch zu Weihnachten damit an? Wir wär's mit Zeitungspapier heuer, anstatt extra hergestellten Geschenkpapier? Oder etwas leckeres vom Bauern neben an, ab Hof eingekauft, und als Draufgabe, Zeit, Zeit für die Personen die einem wichtig sind, Sie werden sich mehr freuen, als über den neuen E-Book-Reader oder die externe Festplatte im Amazon Einkaufswagen, falls nicht, Ihr wisst ja wo das Kommentarfeld ist ;)

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