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06/09/2015 06:20 CEST | Aktualisiert 06/09/2016 07:12 CEST

Ungarn hat nichts in der EU zu suchen

Thinkstock

Victor Orbán ist nachgewiesenermaßen ein Diktator, wie er im Buche steht. Er baut Stück für Stück Freiheitsrechte in Ungarn ab. Was ihn geritten hat, die Flüchtlinge nicht ausreisen zu lassen, ist unerklärlich.

Mich würde es nicht wundern, wenn er Deutschland versucht zu erpressen nach der Devise, ich lasse die Flüchtlinge nur frei, wenn ich Geld bekomme. Das war eine altbewährte DDR-Methode. Würde mich nicht wundern, wenn er sich das dort abgeschaut hat.

Alle ehemaligen Ostblockstaaten und Ungarn haben in der EU nichts zu suchen, wenn sie sich nicht an die einmal geschlossenen EU-Verträge halten. Es geht nicht an, dass sie die Vorteile der Union nutzen wollen, aber nicht bereit sind, Pflichten zu übernehmen.

Die Ungarn, die sich couragiert um die Flüchtlinge kümmern, tun mir leid. Hier ist es die politische Führung, die das Ansehen Ungarns in der Welt vollständig demoliert.

Flüchtlingshilfeverweigerer raus aus der EU!

Jetzt ist es an der Zeit, nicht Bitte, Bitte zu sagen, sondern: Wer sich nicht an geschlossene Verträge hält, fliegt raus, ohne Wenn und Aber. Eine andere Sprache scheint Orbán nicht zu verstehen.

Auch ohne die aktuelle Flüchtlingskrise hat eine Diktatur nichts in der EU zu suchen.

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200 Menschen aus Deutschland, darunter Politiker, Schauspieler, Musiker, Studenten und andere Menschen haben in der Huffington Post ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie haben den Flüchtlingen in Deutschland zugerufen: "Willkommen, gut, dass ihr hier seid, weil..."

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