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16/10/2015 12:52 CEST | Aktualisiert 16/10/2016 07:12 CEST

In Berlin wächst der Widerstand gegen den Iran

Der Widerstand gegen den islamischen Fundamentalismus und gegen den Terror des Gottesstaates Iran ist richtig und benötigt Unterstützung

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Am 13. Oktober beging das Deutsche Solidaritätskomitee für einen freien Iran, DSFI, sein zehnjähriges Bestehen unter dem Motto "Demokraten helfen Demokraten" in der Landesvertretung des Landes Brandenburg in Berlin.

Unter Mitwirkung der früheren Bundestagspräsidentin und DSFI Beiratsvorsitzenden Frau Prof. Süssmuth, dem Vorstandsmitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung, ehemaliges Mitglied des Bundestages (MdB) und DSFI Vorsitzenden Otto Bernhardt, einer Reihe von Mitgliedern des Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses, dem ehemaligen Chefredakteur des ZDF, Klaus Bresser, Vertretern der Iranischen-Vereine und des Nationalen-Widerstandsrates-Iran moderierte der Menschenrechtler und Politologe Christian Zimmermann die einzelnen Beiträge, die die Erfolge der zehnjährigen humanitären und politischen Arbeit deutlich machten.

Klar und deutlich

In den Reden wurde übereinstimmend klar und deutlich gesagt, dass der Widerstand gegen den islamischen Fundamentalismus, gegen den Terror des Gottesstaates Iran richtig ist und Unterstützung benötigt, um den Wandel zur Freiheit und Demokratie zu erreichen.

Gerade den Dissidenten gegen eine religiöse Diktatur zu helfen, sei im christlichen Geist, den Menschenrechten und jedem einzelnen Mensch gegenüber geboten, so Frau Rita Süssmuth in ihrer aufrüttelnden Rede. Aus Niederlagen Stärke ziehen und Erfolge machen, sei das Kredo der zehnjährigen Arbeit des DSFI gewesen.

Aus der Stigmatisierung und Verfolgung der iranischen Opposition wurde mit entschiedener Solidarität und konkreter politischer und humanitärer Hilfe eine Erfolgsgeschichte. Die Streichung von den Terrorlisten der EU und USA, die Vermittlung von Gesprächen der Präsidentin des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi auf allen Ebenen der Parlamente, die begleitende Hilfe für die in Camp Liberty festsitzenden Dissidenten zusammen mit dem UNHCR, deren Aufnahme in Albanien , Deutschland und weiteren sicheren Staaten waren die kleinen aber erfolgreichen Schritte des DSFI .

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Otto Bernhardt erinnerte an die Gründerinnen des DSFI , die leider verstorbene erste Vorsitzende und MdB, Ingrid Holzhüter (SPD), die Ehrenvorsitzende des DBSH, Hille Gosejacob-Rolf und die Publizistin Dr. Greta Tüllmann. Auf der Plattform ihrer Gründung entstand eine kleine aber effektiv arbeitende politische und humanitär agierende Gruppe von weiteren Prominenten, wie Günter Verheugen, Horst Teltschik und den ehemaligen Ministern Gerhart Baum und Frau Leutheusser-Schnarrenberger.

In zehn Jahren Arbeit sei die Anerkennung und die Einsicht in die Notwendigkeit der iranischen Opposition und des Kontaktes zu ihm, erreicht worden, trotz vieler Widerstände und ungerechter Verunglimpfungen im politischen Umfeld. Mit Beharrlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit komme man langsam voran, so die Bundestagsabgeordneten.

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Der ehemalige Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder und aktuelles Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Bundestages Martin Patzelt beendete seine emotionale Rede mit folgenden sicher bedenkenswerten Feststellungen: Ich möchte nicht meine Freiheit und mein Glück erkauft haben durch das Blut von anderen Menschen, durch Hinrichtungen, die weiterhin in ihrem Heimatland jeden Tag geschehen.

Anerkennende Verhandlungen und wirtschaftliche Kontakte zu offiziellen Iran können nicht der Preis für meine Sicherheit und meine Freiheit sein und schon gar nicht für meinen materielles Wohlergehen. Und das müssen wir den Menschen auch hier in Deutschland immer wieder neu sagen, dass wir dem Kampf für Freiheit und Demokratie Solidarität schulden und nur diese Solidarität auch unsere Zukunft sicher macht.

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