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20/12/2015 10:57 CET | Aktualisiert 20/12/2016 06:12 CET

6 Tipps zum Umgang mit Social Media Verantwortung

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Mit jeder Chance kommen auch Verantwortungen und Pflichten. So ist es auch beim Umgang mit Social Media in Unternehmen. Wie die aktuelle Studie des „Ersten Arbeitskreises Social Media in der B2B-Kommunikation" zeigt, nutzen 87 Prozent der befragten B2B Unternehmen Social Media.

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Wie mit Social Media im Unternehmen umgegangen wird, ist aber ganz unterschiedlich: In 47 Prozent der Fälle geben Unternehmen an, dass Ihre Mitarbeiter im Sinne der Social Media Guidelines auf Social Media aktiv werden dürfen.

Dem stehen nahezu 10 Prozent der befragten Unternehmen entgegen, die nicht wünschen, dass ihre Mitarbeiter als Unternehmensvertreter auf Social Media aktiv sind. Und im Mittelfeld liegt die Mehrzahl der Unternehmen, die zu 52 Prozent angeben , dass ihre aktiven Postings alle von ausgewählten Administratoren ausgeführt werden.

Wer auch immer im Unternehmen Autor von Social Media Beiträgen ist, ist in jedem Fall gut beraten sich die Frage der Social Media Verantwortung zu stellen.

Wir haben nachstehende Checkliste erstellt, die die zentralen Tipps für Sie bereithält:

Tipps zum Umgang mit Social Media Verantwortung


  1. Legen Sie eine Social Media Strategie fest. Eine gut durchdachte Social Media Strategie stellt die Grundlage für alle Social Media Aktivitäten dar und hilft Prioritäten und Zeitpläne festzulegen, Inhalte zu generieren und zu definieren, welche Ziele erreicht werden sollen. Nur mit einer konkreten Beschreibung Ihrer Strategie können Sie als Verantwortlicher eine vorausschauende Ressourcenplanung vornehmen und eine stringente Kommunikation über Social Media garantieren.
  2. Regeln Sie die Verantwortungen. Egal, ob Sie sich für einen Social Media Manager oder ein ganzes Social Media Team entscheiden, machen Sie klar, wer für was verantwortlich ist und wem Sie Rechenschaft schuldig sind. Die Zeiten, in denen Praktikanten für Social Media zuständig waren, sind vorbei, denn mit jeder Verantwortung kommen auch Herausforderungen.

    Dazu zählen unter anderem datenschutzrechtliche Fragen. Selbstverständlich ist es in vielen Fällen erwünscht, dass auch Mitarbeiter als Unternehmensvertreter in Social Media auftreten, dies muss allerdings klar geklärt werden. Unternehmen müssen sich entscheiden ob die Mitarbeiter in der Arbeitszeit Social Media nutzen dürfen und wie.

    In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage inwiefern Unternehmen erwarten können, dass ihre Mitarbeiter auf Social Media aktiv werden. In der Regel dürfen Mitarbeiter selbst entscheiden, ob sie aktiv werden oder nicht. Dies gilt natürlich nicht für Mitarbeiter, deren Jobbeschreibung Social Media Aktivitäten explizit vorsehen.

    Hier helfen also klar definierte Stellenausschreibungen. Auch in Sachen Wettbewerbsrecht ist klar festzuhalten in welcher Form Mitarbeiter Produkte oder Dienstleistungen bewerben dürfen, um nicht gegen Vorschriften bezüglich Laienwerbung zu verstoßen. Auch die private Nutzung von Social Media muss geregelt werden. Bedenken Sie, regelmäßige Duldung kann zur betrieblichen Übung werden und rechtlich also als erlaubt gelten.

  3. Schaffen Sie Schnittstellen. Social Media Content vermittelt im Idealfall interessante Informationen rund um Ihr Unternehmen. Damit diese Inhalte generiert werden können, ist es wichtig, dass Sie als Verantwortlicher für Social Media LAUFEND Einblick in das Geschehen.

    In ihrem Unternehmen erhalten und so Ideen und Inspiration finden. Es ist also wichtig, dass die Social Media Abteilung mit anderen Abteilungen in Verbindung steht. Schnittstellen sollten darüber hinaus zur PR- und Marketingabteilung geschaffen werden, um die Aktivitäten zu koordinieren.

    Aber auch zum Management, zur Rechtsabteilung und zur IT benötigen Sie Kontakte, damit Ihre Aktivitäten in das Unternehmensprofil passen, und Sie sowohl rechtliche als auch technische Regelungen einhalten können.

  4. Legen Sie Wert auf einen Kommunikationsplan. Ihr Kommunikationsplan sichert, dass Sie - wie im vorherigen Punkt genannt - sowohl Inhalte aus verschiedenen Unternehmensbereichen kommunizieren als auch Aktivitäten aufeinander abstimmen können.

    Darüber hinaus profitieren Sie davon, dass neues Personal schnell eingeführt werden kann, keine Probleme bei Ausfall einer verantwortlichen Person auftreten und, dass konsequent und kommuniziert wird. Der Plan sollte aber trotzdem auch aktuellen Nachrichten und spontanen Posts Raum geben.

  5. Führen Sie Social Media Monitoring durch um zu überprüfen, ob die Aktivitäten der Verantwortlichen auch Erfolge zeigen und stellen Sie so auch sicher, dass Sie negative Trends im Vorhinein erkennen können. Nur so können Sie überprüft werden, ob die Ziele erreicht werden können und ob es unter Umständen negative Reaktionen gibt, auf die eingegangen werden muss.
  6. Das wichtigste: Setzen Sie Social Media Guidelines fest und vermitteln Sie diese an Ihre Kollegen

Social Media Guidelines


Social Media Guidelines helfen bei den bereits genannten Regeln und stellen sicher, dass sich die Mitarbeiter sicher im Umgang mit Social Media fühlen. Unter Umständen können Schulungen angebracht sein. Der „Social Media Leitfaden" der Bitkom informiert, welche Punkte in einer Social Media Guideline geklärt werden sollten.

Bei Social Media Guidelines ist zu beachten, dass es sich generell lediglich um eine Hilfestellung für Mitarbeiter handelt und keine betriebliche Vorschrift. Außerdem sollten Fälle wie das Nutzen von privaten Geräten (Bring your own Device) separat geregelt werden. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für effektvolle Guidelines ist allerdings, dass diese auch klar und verständlich kommuniziert werden und zur Kommunikation anregen.

Video: Shortcuts für Social Media: Mit diesen Tricks sparen Sie bei Facebook unfassbar viel Zeit

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