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02/11/2015 11:45 CET | Aktualisiert 02/11/2016 06:12 CET

Hl. Johannes Paul II - Regensburg bekommt eine neue Reliquie

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Im Oktober ist dem Bistum Regensburg eine große Ehre zuteilgeworden - eine Blutreliquie des Hl. Johannes Paul II wurde in der Stiftskirche St. Johan aufgestellt. So feierte am 11. Oktober Bischof Rudolf Voderholzer ein Pontifikalamt mit einer feierlichen Erhebung der Reliquie. Diese ist eine Stiftung des Helferordens Hospitalité Notre Dame de Lourdes, der im französischen Wallfahrtort Lourdes, Pilgern und Kranken zur Seite steht.

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Durch die Verehrung einer Reliquie, sprich eines persönlichen Gegenstandes oder Körperteils eines Heiligen, fühlen sich Katholiken ihren religiösen Vorbildern näher und hoffen auf Fürsprache in ihren Anliegen. Aber was sind Reliquien und welche Rolle übernehmen diese im Christentum?

Der Reliquienkult hat besonders bei den Katholiken eine lange und wechselvolle Geschichte. Er wuchs vor allem aus der Volksfrömmigkeit heraus, die bekanntlicherweise nicht immer im Einklang mit den offiziellen theologischen Lehren stand. Dennoch wurde später im Mittelalter vom Vatikan der Reliquienkult gezielt ausgebaut, um mehr Gläubige an die Kirche zu binden.

Heute ist die Bedeutung von Reliquien nicht mehr allgegenwärtig, doch ist es weiterhin eine beliebte Tradition und bietet Menschen immer noch Halt im Gebet. Reliquien vom Hl. Johannes Paul II befinden sich auf der ganzen Welt - besonders in Polen, der Heimat des Heiligen.

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