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05/12/2015 06:19 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Mannsbild: Bande und Individuum

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Wild Guys.

Was kommt Dir spontan in den Sinn, wenn Du über den Begriff „Männlichkeit" nachdenkst? Was ist ein echter Mann? Was macht ihn aus? Und vor allem: Wird ein solcher heute noch gewünscht?

In der westlichen Welt wird Männlichkeit mehr und mehr in Frage gestellt. Schnullibullis bestimmen den Zeitgeist, Karikaturen von Männern, die keine Frau wirklich jemals möchte, wenn es „ernst" wird.

Womöglich liegt es daran, dass klassische männliche Tugenden, wie die körperliche Kraft, der Mut und die Durchsetzungsfähigkeit, immer weniger gefragt sind, weil keine individuellen existentiellen Herausforderungen mehr bestehen, weil die Menschen satt sind, weil die Maschinen einen großen Teil der körperlichen Arbeit übernommen haben.

Gründe mag es viele geben, warum echte Kerle zumindest offiziell nicht mehr erwünscht sind. Was die Damen hinter vorgehaltener Hand tuscheln, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

Aber wohin nun mit all Deinem Testosteron? Kannst Du Deiner Männlichkeit einfach so abschwören? Natürlich nicht. Doch anstatt Deinem Groll über die verweichlichte Gesellschaft neues Futter zu geben, solltest Du Deinen Weg zum besseren Ich weitergehen. Folgende Schritte lege ich Dir dazu ans Herz:

Entziehe Dich dem Zeitgeist. Du solltest versuchen, so weit wie möglich der gegenwärtigen Waschlappen-Mode fern zu bleiben. Versuche nicht, die Massenmenschen aufzuwecken, werde nicht zum Heilsbringer und Retter.

Hilf denen, die sich selbst helfen wollen, denen, die selbst um Rat fragen und lernen wollen. Die große Masse ist egal. Das Individuum ist wichtig.

Lerne, Individuum zu sein. Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass Du Dein ganzes Leben lang allein bist. Natürlich hast Du Frau, Familie, Freunde. Doch letzten Endes wirst Du alleine geboren und Du stirbst alleine. Lerne also Dir selbst zu genügen und Dich selbst zu unterhalten.

Immer wieder sagt man, Menschen seien soziale Lebewesen, die Umgang brauchen. Dies stimmt allerdings nur graduell. Frauen sind soziale Wesen, da sie evolutionär bedingt eher dazu tendieren in Gemeinschaften einen stabilen Alltagsablauf zu leben. Für Frauen ist Einsamkeit eine Bestrafung. Männer aber finden in der Einsamkeit Zeit für sich selbst und können alleine enorm produktiv sein.

Gründe einen Bande. Wahre Freundschaft gibt es nur unter Männern. Anstatt also gesellschaftliche Akzeptanz oder Selbstwertgefühl durch eine Frau zu suchen, solltest Du philosophische und spirituelle Verbindungen zu anderen Männern aufbauen.

Jack Donovan schreibt in seinem Buch „The Way of Men":

„Some readers will inevitably respond: My girlfriend is awesome. She takes boxing and shoots guns and fixes cars. She's my partner. That's nice. But if your strategy for the future is holing up with ma and the chillins, your strategy sucks. I don't care if your girlfriend is a certified Ninja, she's not worth eight men. Kill Bill was not a documentary. A strong and skillful woman will be worth more to you in a crisis than a prima donna, but she can't replace men in your life. No woman can take the place of men in a man's life."

Überfalle aber nicht Deinen Bekanntenkreis mit wirren Theorien. Überstürze nichts, sondern versuche Deinen Freunden etwas Orientierung und Identität zu geben. Inspiriere Deine Mitmänner.

Ihr braucht untereinander Respekt und Merkmale, die jedem Mitglied Eures Bundes seinen individuellen Wert für die Gemeinschaft spüren lassen. Ihr braucht auch keine Logos oder Slogans. Schon seit Anbeginn der Zeit gibt es Männerbünde, die allein deshalb existieren, um ein Wir und ein Ihr entstehen zu lassen, um Loyalität, Ehre und Stolz zu definieren.

Du musst also Zeit in Deine Freunde investieren. Das heißt vor allem, dass Du Dir Zeit aktiv nehmen musst. Heutzutage hat niemand mehr Zeit. Echte Freundschaft aber zeichnet sich dadurch, dass beide Seiten sich Zeit füreinander freischaufeln.

Freundschaft bedeutet Prioritäten zu setzen. Und hängt nicht mit dem Bier vor der Glotze herum. Auch Stammtische von motzenden Griesgramen helfen nicht weiter. Nutzt Eure gemeinsame Männerzeit aktiv. Seid produktiv und lernt Neues. Spielt Spiele mit Mehrwert und konkurriert. Zeigt, was Ihr drauf habt.

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