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03/10/2015 06:30 CEST | Aktualisiert 03/10/2016 07:12 CEST

Wiedervereinigung: Wo sind Kohls blühende Landschaften hin

Thinkstock

Helmut Kohl hatte ja blühende Landschaften im Osten versprochen. Er hatte damit durchaus auch intakten Umwelt- und Naturschutz gemeint. Doch genau dazu ist es trotz des grünen Bandes an der ehemaligen Grenze nicht in ausreichendem Maße gekommen.

Weiterhin baggern die Kohlebagger blühende Wiesen und ganze Dörfer ab, landwirtschaftliche Monokulturen nehmen nicht nur den Bienen die nötigen Blühpflanzen, zusammen mit Massentierhaltungen gefährden sie unsere Gesundheit mit Pestiziden und Antibiotika in den Lebensmitteln.

Die Luftschadstoffe aus Autos und Kohlekraftwerken sind Verursacher für zunehmende Krankheiten.

Eigentlich war im letzten Jahrzehnt mit dem Aufbau von Solar- und Windkraftfabriken, mit sauberen Biokraftstoffen aus dezentraler Landwirtschaft, der Osten Deutschlands auf dem besten Wege, sozialverträglich die Umstrukturierung zu einer klimaschützenden Wirtschaft unter Schaffung hunderttausender neuer Jobs hinzubekommen.

Doch seitdem die verschiedenen Regierungen Merkel den Ausbau der Erneuerbaren Energien bremsen, sind vor allem die Solarfabriken wieder geschlossen worden, aber die Braunkohlebagger laufen weiter und die Automobilfabriken produzieren Autos mit hohen Schadstoff- und Klimagasemissionen munter weiter.

Eine Kehrtwende für den offensiven Ausbau der Erneuerbaren Energien

Wir brauchen nicht nur zum Schutze des Erdklimas wieder eine Kehrtwende für den offensiven Ausbau der Erneuerbaren Energien, für Nullemissionsautos, für eine biologische Landwirtschaft; dann können viele neu geschaffene Arbeitsplätze in einer Klimaschutzwirtschaft den Boden für soziale Gerechtigkeit schaffen und am Ende kommen doch noch die blühenden Landschaften, im Osten wie im Westen Deutschlands.

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