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05/02/2017 06:47 CET | Aktualisiert 06/02/2018 06:12 CET

Der Schlüssel zur Wohlfühlwohnung: Farben

EXTREME-PHOTOGRAPHER via Getty Images

Der Frühling steht vor der Tür. Das Licht ändert sich. Die Farben in der Natur ändern sich. Unsere Stimmung ändert sich. Farben spielen eine große Rolle für Stimmung. Farben spielen aber zu allen Jahreszeiten eine Rolle dabei wie hochwertig unsere Wohnung aussieht.

Es ist genauso wie bei der Mode, bei Kleidern: Dort heißt es auch, das elegante „kleine Schwarze", das glamouröse Goldene oder das flippige Pinke. Bei Möbeln liegt man mit einer seriösen Basis entsprechend dem kleinen Schwarzen auch nicht falsch. Das bedeutet dann, für die meisten großen Möbelstücke gedeckte Farben zu bevorzugen.

Da sollte man aber nicht stehenbleiben, um nicht das Feeling einer Lagerhalle oder bestenfalls eines Kettenhotels im 2-Sterne-Bereich zu erreichen. Farbige, edlere Accessoires lassen die Einrichtung gleich teurer erscheinen als sie vielleicht ist. Sie schaffen auch das kleine Extra an Persönlichkeit: Die hoffentlich nicht aus dem Club geklauten edlen Gläser, der knallige rote Keramikaschenbecher, hoffentlich auch nicht aus der Pizzeria geklaut, und die ein oder andere individuelle Tischleuchte.

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Ein ruhigeres Gesamtbild erreicht man mit mehreren identischen Lampen. Mehr Bewegung erzeugt man mit Lampen nach der Mix-and-Match Methode. Zur Farbe kommt natürlich auch das Licht. Wenn ich das geschickt einsetze, kann ich die Wohnung abends in einen Catwalk oder Club verwandeln und tagsüber eher eine Arbeitsatmosphäre und Wohnstimmung erzeugen.

Kommen wir noch zum Thema Wand und Boden. Oft reicht es schon, eine einzelne Wand in einer Trendfarbe mit Dispersionsfarbe zu gestalten. Anspruchsvoller und zeitaufwendiger ist die Arbeit mit Tapeten. Das betrifft nicht unbedingt den handwerklichen Bereich, aber der optische Eindruck ist schon dominanter.

Deshalb sollte man geduldig viele Muster ausprobieren, bevor man zur Tat schreitet. Es gibt wohl kaum etwas nervigeres, als eine Tapete gleich wieder mit Heißföhn und Spachtel von der Wand entfernen zu müssen. Wie bei den Möbeln, so auch beim Boden: Die sichere Basis bildet ein Designbelag in einer neutralen Farbe. Die Zeit des ausschließlich buchefarbenen Laminats ist vorbei. Jetzt gibt es eine ganze Spannbreite von dunkle Eiche, Teak, helle Eiche, weiß gebeizte Eiche und Esche. Als Alternative bietet sich eine Steinoptik an.

Besonders beliebt ist derzeit dunkler Schiefer. Es gilt aber: Bitte nicht mehr als zwei unterschiedliche Böden pro Wohnung, das Bad einmal ausgenommen. Darauf macht sich ein knalliger einfarbiger Teppich ganz hervorragend. Wer klug Naturthemen und Farben mischt, kann sich eine richtige Wellness-Oase nach Hause holen. Viel Spaß dabei!

Bis zum nächsten Mal verbleibe ich

Eure Hanna

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