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30/12/2015 10:27 CET | Aktualisiert 30/12/2016 06:12 CET

Erfolgreiche Immobilieninvestments: So funktioniert es

AIF, die Nachfolger der geschlossenen Fonds, sind eine der Erfolgsgeschichten des Jahres 2015. Doch nicht alle Emissionshäuser können Kunden überzeugen. Warum es bei manchen Häusern funktioniert - und bei anderen nicht.

Der Markt für geschlossene Immobilienfonds hat sich gewandelt. Nicht zuletzt die neue Regulierung im AIF-Mantel hat dazu beigetragen, dass geschlossene Immobilienbeteiligungen wieder eine ernsthafte Alternative für Anleger sind. Doch selbst bei regulatorisch mit offenen Fonds gleichgestellten AIFs zeigt sich eine sehr unterschiedliche Akzeptanz.

Spezialisierte Emissionshäuser setzen sich durch

Trotz der gewachsenen Transparenz und Sicherheit ist Vertrauen für Anleger ein hohes Gut. Insbesondere Emissionshäuser, die sich in der Vergangenheit auf jede scheinbar lukrative Anlageklasse gestürzt haben, konnten wenig Vertrauen aufbauen. Anders agieren dagegen Emissionshäuser, die sich seit Jahren auf ein Kerngeschäft, etwa Immobilien oder auch Flugzeuge, konzentrieren:

Hier sorgen oftmals über Jahre gewachsene Beziehungen zu Anlegern und institutionellen Anbietern dafür, dass unterm Strich attraktive Renditen erzielt werden. Dazu kommt, dass natürlich Emissionshäuser, die bereits seit Jahren mit echten, nachvollziehbaren Ergebnissen überzeugen, bestehende Kundenbeziehungen ausbauen und auch in der stärker regulierten Rechtsform des AIF neue Kunden finden.

Eingespielte Netzwerke sorgen für Rendite

Gerade bei Immobilien kommt es auf Erfahrung an: Diese sorgt dafür, dass sowohl beim Kauf von Portfolios als auch beim Verkauf der Objekte marktgerechte Ergebnisse erzielt werden. Es sind in der Regel über Jahre eingespielte Prozesse, die dazu beitragen, dass ein Immobilien-AIF Anlegern sinnvolle Renditen bieten kann.

Darüber hinaus müssen sich Investoren mit einem Produkt zu jeder Zeit wohlfühlen. Deshalb ist neben der Rendite auch die Transparenz entscheidend. Diese herzustellen gelingt insbesondere dann, wenn die Kunden ständig auf dem Laufenden gehalten werden. So können regelmäßige Webinare und Veranstaltungen direkt bei den Investitionsobjekten einen Investment-Ansatz hautnah vermitteln.

Dies ist vor allem sinnvoll, wenn sich die Investments verändern, etwa indem sie nach dem Erwerb weiterentwickelt werden. Das kostet Geld, schafft aber einen Mehrertrag jenseits der Preissteigerungen am Immobilienmarkt. Es ist wichtig, dass Kunden diesen Prozess detailliert verfolgen können.

Gelebte Transparenz

Wenn Emissionshäuser heute Probleme haben, Kunden von Immobilien-AIFs zu überzeugen, liegt das nicht am regulatorischen Rahmen, sondern daran, wie dieser Rahmen gelebt wird. Wer Investoren von geschlossenen Beteiligungen überzeugen will, muss neben der rechtlichen Transparenz auch die Anlagepraxis offen kommunizieren.

Obwohl Immobilien-AIFs inzwischen „weiße Produkte" geworden sind, liegt es an Emissionshäusern und Beratern, dies ihren Kunden immer wieder vor Augen zu führen. Dazu gehören neben attraktiven Renditen auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Emissionshaus, Vertrieb und Kunden sowie eine kontinuierliche und ehrliche Betreuung!

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